Freitag, September 24, 2010

Veränderungen stehen an

Ich habe Angst vor der Zeit, die bald kommt. Alle sagen, dass das normal wäre. Aber es ist trotzdem Angst. Diese äußert sich in einer leichten Depression und ziemlichen Beklemmungen.

Der Kleine kommt zum 1. November in die Kita und freut sich darauf. Ich freue mich, dass sich alles so wunderbar ergeben hat. So hatte ich es mir gewünscht. Ich wollte ein Kind erst fremdbetreuen lassen, wenn es für alle gut ist und so ist es jetzt. Wir haben einen Platz in der neuen Kita von "unserem Guru", der Kleine freut sich und kann es kaum erwarten und ich denke, dass der Zeitpunkt jetzt genau der richtige ist. Er liebt es, mit Kindern zusammen zu sein und ich denke so oft, dass eine Person einfach zu wenig ist, um ein Kind (maßgeblich) zu erziehen. Wenn wir aneinanderrasseln, dann erkenne ich die Grenzen meiner Konfliktfähigkeit und es tut mir leid, wenn ich ihn genervt durch einen Tag voller Wunder (so ist das Leben für Kinder) begleite und ihm und mir mit meinen erwachsenen Maßstäben wie "pünktlich sein" oder "sauber sein", die Freude verderbe.

Also theoretisch ist alles gut. Aber die Kita ist so teuer und ich weiß wirklich nicht, womit ich in nächster Zeit Geld verdienen kann und will. Ich fühle mich so leer. Es gibt weder großartige Ideen noch Begeisterung. Mein wundervoller Mann macht mir keinen Druck aber ich mache ihn mir selbst.

Jetzt versuche ich einen Deal mit mir zu machen: November Eingewöhung (die in dieser wundervollen Kita "Kennenlernzeit" heißt, Dezember "Wellness für mich, um wieder zu mir zu finden", zwei Wochen Weihnachtsferien und dann gehts los. Ich weiß, dass 4 Wochen nicht reichen werden, um wieder Alte zu sein, so ein ganz normaler erwachsener berufstätiger Mensch. Ich weiß auch, dass es illusorisch ist anzunehmen, dass ich am 2. Januar konkrete Projekte habe und dann einfach loslege. Aber wenn ich so denke, dann ist es irgendwie überschaubarer.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen