Dienstag, September 28, 2010

Einfach nur...

... aussprechen.

Manchmal habe ich das Gefühl, man muß das böse Wort "Depression" nur aussprechen, um ihm die Stirne zu zeigen. Es ist auf jeden Fall jetzt wieder besser.

In dem Buch, das ich gerade lese, wird auch das bedachte Aussprechen auch empfolen.

"Gebet ist die Beziehung: die Hälfte der Arbeit muss ich erledigen. Wenn ich eine Veränderung wünsche, aber nicht einmal in Worte fassen will, wie ich mir diese Veränderung konkret vorstelle, wie soll ich das Gewünschte dann jemals bekommen?" Der halbe Nutzen des Gebetes liegt im Bitten selbst in der Äußerung einer klar formulierten und wohl überlegten Absicht. Wenn wir das nicht schaffen, sind all unsere Bitten und wünsche schlaff und träge, winden sich wie ein kalter neben um unsere Füße, ohne sich zu erheben."

Und etwas vorher wird der wunderbare italienische Witz erzählt

Ein alter Mann geht jeden Tag in die Kirche und bitte eine Statue "Bitte, bitte bitte, lieber Heiliger, schenk mir doch die Gnade, in der Lotterie zu gewinnen." Dieses Gejammer zieht sich über Monate hin. Schließlich wird die Statue lebendig, blickt auf den bettelnden Mann hinunter und sagt verärgert: "Mein Sohn, kauf dir doch - bitte, bitte, bitte - ein Los."

zitiert aus "Eat, Pray, Love" von Elisabeth Gilbert

In mir rumort es völlig konfus. Keine Ahnung, ob aus dem, worüber ich gerade nachdenke, eine Buchidee oder neue Beratung wird. Aber ich habe wieder Herzklopfen und das ist es, worauf es ankommt. Erst, wenn ich mich für etwas begeistere, wenn ich energetisch aufgeladen werde, wenn ich neue Menschen treffe, die mich bezaubern und Gespräche führe, die mich anregen, dann weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das, was mich kribbeln ließ, hat bisher immer gute Sachen gebracht. Und wenn es nicht direkt Erfolge zeigte, hat das Kribbeln wenigstens gut getan.

Und - wie hier gewünscht - nen Auftrag für ne Kolummne, nächstes Jahr 4 Stück, habe ich auch. Einfach so. Hach, toll!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen