Montag, Juli 19, 2010

Amtsmüde

Was ist denn das für ein Wort und für eine Unsitte? Ich verstehe ja, dass man genervt sein kann, keine Lust mehr hat, keine neuen Ideen oder auch kaum noch Kraft. Aber ein Amt ist ein Amt. Und dafür gibt es Legislaturperioden. Wer sich wählen lässt, der weiß wofür und wie lange. Ich finde, dann kneift man verdammt noch mal die Arschbacken zusammen und macht seinen Job. Was für eine Frechheit, dass der Bundespräsident und der hamburger Bürgermeister einfach abdanken. Egal, was für Begründungen genannt werden. Ich finde es schwach und ärgerlich.

Dienstag, Juli 13, 2010

neue Berufe und alte Freunde

Zwei nette Gesprächspartner in Frankfurt, zwei neue Ideen. Noch hat mich die Arbeitswut ja noch nicht wirklich wieder:

1. Kolumnen schreiben. Ja, den Plan hatte ich schon mal zu berühmteren Zeiten und mich nicht getraut. Noch mal nen Anlauf und jetzt wirklich? Wäre schon toll, zu schreiben, was mich bewegt mit festem Abgabetermin und Kohle dafür. Wie man wohl an so nen Auftrag rankommt?

2. Stadtführerin. Mal wieder was neues Lernen und dafür Applaus bekommen. Das sind eigentlich Sachen, die schon zu mir passen. Das Rumlaufen wäre das, was mich am ehesten daran stört. 40 Leute und 10 Euro pro Person ohne Quittung sind natürlich schon ne feine Sache. Und was ist, wenns regnet? Und wenn nur 3 kommen? Und überhaupt, wie macht man das bekannt. Aber Sonntags vormittags mal was unternehmen und dann dafür Applaus bekommen. Könnte man schon mal überlegen.

Jedenfalls waren wir uns alle einig, dass man nur Romane schreiben sollte, wenn sie so gut werden, wie die Korrekturen. Darunter gehts einfach nicht. Also dann doch erstmal wieder nen Klugscheißersachbuch oder eben was ganz anderes machen.

Und das, was ich eigentlich alle Nase lang schreiben könnte. Hach, macht mich das glücklich, tolle Menschen zu meinen Freunden zählen zu können. Was macht mich das glücklich, wenn Gespräche inspirieren sind. Ich brauche das, wie die Luft zum Leben und sollte mich wieder mehr darum kümmern.

Und was mir noch aufgefallen ist: ich lerne nur noch tolle Frauen kenne. Das ist wohl normal, ehrbar und vernünftig, wenn man verheiratet ist. Aber irgendwie schade ist es schon, wenn männliche, kluge Neuzugänge nur über den Gatten kommen. Glücklicherweise gibts ja noch nen paar alte Gute. Und zum Glück sind gute Frauen eine nachwachsende Ressource in meinem Leben. Meine Oma nannte das eine "Gabe". Da hat sie wohl recht.

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen