Montag, Dezember 03, 2007

Geschenke

"Ich schaffe es nicht..," sagte ich am Telefon einer Freundin.
"Oh, das passt wunderbar. Ich bin auch geradeso beschäftigt."

Die fast aufgetaute Suppe war der Anlass, nicht aus dem Haus zu rennen und mich an mein Versprechen zu halten. Ich sah den halbgefrorenen organenen Klotz und dachte, dass es viel besser sei, inne zu halten und alles im richtigen Tempo zu machen. Mir Zeit zu nehmen für mich und für die Aufgaben die ich zu erledigen habe. Diese Prioritätensetzung bedeutet natürlich, dass ich auf etwas verzichten muß. Ich mußte mich trauen, einfach bei meiner Freundin anzurufen und um Verschiebung zu bitten. Dabei mag ich es selbst nicht, sitzen gelassen zu werden.

Und oh Wunder, es war überhaupt kein Problem. Sie hätte sich genauso wie ich gehetzt und zwei Tage später passt es viel besser. Und plötzlich empfanden wir die zwei gewonnenen Stunden wie ein Geschenk.

1 Kommentar:

Wiebke hat gesagt…

Wünsche Dir in jedem Fall dieses Jahr zu Weihnachten das größte Geschenk, das man sich überhaupt vorstellen kann :-)

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen