Freitag, Februar 16, 2007

Das Ipod-Stöckchen

Vom Haltungsturner einfach so genommen. Aber ich werfe es weiter. Mich würde interessieren, wie HerrLich, 40undetwasmehr und Sierra shuffeln.

Die Regeln:

Soundtrack of Life:
Wenn dein Leben ein Film wäre, was würde der Soundtrack sein?
Also, so geht’s:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

1. Vorspann
„New York City“ von Craig Armstrong
Na, das ist doch mal ein pathetischer Anfang! Passend, würde ich sagen. Große Auftritte mag ich ja schon. Und dann noch Spannung, was noch kommt, ein bißchen schräg und nicht so schlicht, wie man anfänglich vermutet. Schön.

2. Aufwachen
„Tacea la Notte Placida“ gesungen von Maria Callas. Nicht das schlechteste Aufwachen. Süß und eindringlich. Irgendwie auch mütterlich, das Gefühl kommt auf, dass ich nicht alleine aufwache und durch die Welt gehen muß, sondern, dass Maria mich an die Hand nimmt und begleitet.

3. Erster Schultag
„Going to a Gogo“ von Smokey Robinson. Jetzt kommt endlich mal etwa Rhythmus ins Spiel. Das Lied ist mir aber ziemlich fremd. Es ist von einem Motown Sampler und gehört nicht zu meinen Favoriten. Ich kann mich nicht erinnern, es jemals bewußt angehört zu haben – auch das würde passen, denn Schule habe ich, im Rückblick betrachtet, viel zu unbewußt besucht.

4. Verlieben
Eigentlich kam jetzt das Kapitel aus „Jetzt mußt du wissen“ aus dem Krimi „Auferstehung der Toten“ des wunderbaren Wolf Haas. Von ihm selbst ganz wunderbar gelesen. In Wolf Haas bin ich ja schon seit Jahren verliebt und wenn ich seine Bücher lese, kann ich gar nicht mehr anders, als so reden wie er – das ist ein bißchen peinlich. Aber verliebt durch die Gegend zu schweben, kann ja auch manchmal peinlich sein.

Jetzt noch mal richtig, was für Musik zum Verlieben? „Peer Gynt Suite Nr. 2“ von Edvard Grieg. Ja, das fühlt sich an, wie verliebt sein.

5. Das erste Mal
„I Can`t get next to you“ The Temptations. Kein Kommentar.

6. Kampflied
„Dies Irae“ aus Mozarts Requiem. Hach, da feuert mich der Chor schön an. Wenn ich das höre, dann denke ich immer an den Mozart-Film und den Eifer, den Mozart beim Schreiben entwickelt, obwohl es ihm nicht gut dabei geht. Passt sehr schön. Habe das eben noch mal online übersetzen lassen, da ich kein Latein lernte „Der Tag des Zornes, der die Welt in Asche fallen lässt“, also ganz so sehr wollte ich nicht verwüsten, aber ich habe mir vorgenommen, immer mehr zu kämpfen, statt bequem klein beizugeben, da passt dann so eine Untermalung.

7. Schluss machen
„Summer Nights“ von John Travolta und Olivia Newton John. Sehr schön.... Beschreibt wahrscheinlich meine frühere Männerauswahl und die peinlichen Szenen drumherum. Jetzt brauche ich ja kein Lied fürs Schlußmachen mehr.

8. Abschlussball
„Tag am Meer“ von den Fantastischen Vier. Nun, mit dem Thema Abschlussball konnte ich sowieso nicht so viel anfangen – lieber verbringe ich einen Tag am Meer!

9. Leben
„Jimmy Mack“ Martha Reeves. Eigentlich ein Lied, was mir schon immer gründlich auf die Nerven gingt, weil es so schrill ist. Stammt auch von dem Motown Sampler. Habe den Text eben noch mal nachgeschlagen. Aha, er handelt von einer Frau, die sich für eine andere Möglichkeit entscheidet, weil die, die sie eigentlich präferierte, nicht eintraf – positiv formuliert. Man könnte natürlich auch sagen, dass sie sich einem anderen Mann hingab, weil der andere gerade nicht zur Hand war, aber ich bevorzuge natürlich erstere Interpretation.


10. Nervenzusammenbruch
„The same love that made me laugh“ von Al Jarreau. Das kann einen schon verrückt machen, dass alles zwei Seiten hat.

11. Autofahren
„Tainted Love“ von Soft Cell. Ja perfekt. Ich liebe beim Autofahren alles, bei dem man mitsingen kann.

12. Flashback
„Saving all my love for you“ von Tom Waits

13. Wieder zusammen kommen
„Sperr mich ein“ von Element of Cime – hui, solche Wünsche habe ich?

14. Geburt des ersten Kindes
Na, das ist ja im wahrsten Sinne des Wortes Zukunftsmusik. „Stockholm Sweetnin“ noch mal Al Jarreau, Ich habe mir über das Lied bisher wenig Gedanken gemacht. Mein aktueller Eindruck gerade „nett und melodisch“. Aber Al Jarreau habe ich zuletzt vor ungefähr 18 Jahren gehört.

15. Endkampf
„Cuori Agitati“ von Eros Ramazotti. Keine Ahnung, was das übersetzt heißt. Mich erinnert die Platte an einen schönen Urlaub, damals, als Deutschland gegen Italien bei der Weltmeisterschaft spielte und wir Urlaub in Umbrien machten. Endkampf?

16. Todesszene
„Just Another Sucker on the vine“ von Tom Waits. Nicht das schlechteste, finde ich, Tom Waits zur Todesszene zu spielen. Allerdings habe ich mir niemals einen Tod, neben einer Wein-Flasche vorgestellt. Das Lied ist vielleicht ein wenig zu lieblich für den Tod – aber warum eigetnlich nicht, ein melodiöses Leben, ein Leben voller Melodien könnte durchaus angenehm mit einer kleinen Melodie enden, die verspricht, niemals aufzuhören, obwohl sie es natürlich doch tut.

17. Beerdigung
„Wem gehört die Welt?“ von Joy Denalane. Der Refrain passt schon:

„Wem gehört die Welt- Die Welt ist mein
Songtexte wem gehört die Welt- die Welt ist dein
nichts was heute ist, muss für immer sein
Songtext wem gehört die Welt- die Welt ist rund
wem gehört die Welt- und muss sich dreh'n
Lyrics was unten war, wird oben steh'n“

18. Abspann

„Hit Skit“ von Freundeskreis. Also Gequatsche mag ich ja überhaupt nicht auf CDs. Das ist ein Mini-Track, den ich immer weitergedrückt hatte und nur anhörte, wenn es sich nicht vermeiden liess. Nur wenige nervige Sekunden. Mhmmm kurzer Abspann.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen