Dienstag, Oktober 31, 2006

abschiede

bandini hört auf. oh. ach, der fängt schon wieder an, das dauert nur ein paar tage, ist mein erster gedanke. je weiter ich in seinem abschiedsposting lese, umso klarer wird mir, dass es ihm ernst ist. er wird wieder kommen, das ist sicher, aber "herrn bandini" wird es in dieser form nicht mehr geben. wieder etwas vorbei. das gehört wohl zum leben, das dinge beginnen und enden.

zur zeit bin ich böse auf die blätter. im gegensatz zu all den jahren zuvor bin ich böse auf den herbst. ich will ihn nicht. ich habe angst, dass es mir in dieser wohnung, die ich über den sommer mit hilfe des schönen balkons lieben gelernt habe, plötzlich nicht mehr gefällt. im winter ist hier alles so trübe. man kann die blöden nachbarn sehen, weil die blätter nicht mehr auf den bäumen sind. wahrscheinlich sind es ausläufer der immer noch nicht eingesetzten hochzeitspanik. angst vor veränderungen, gerade ich, die als beraterin ständig veränderung predigt. ich lese hesses irgendwo hesses "stufen" und bin wie immer gerührt. "in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" lese ich und lasse mich trösten.

herr bandini war einer der wichtigen blogger für mich. nicht der erste. der haltungsturner zeigte mir das bloggen und mit der vorspeisenplatte und einem milchkaffee beginne ich seit drei jahren den tag. die blogrol verändert sich immer wieder. das, was hier verlinkt ist, ist nur ein auszug. die essenz, die wichtigestn, die, die mich schon lange begleiten. andere kommen und gehen. herr bandini ist deswegen so speziell, weil ich ihn übers bloggen wiederfand und kennenlernte. es gibt diesen spruch "man trifft sich immer zweimal" und meist ist er als drohung gemeint, doch es ist auch eine wundervolle chance. herr bandini und ich werden viele male nebeneinander auf dem campus her gegangen sein, viele male einen kaffee nebeneinander getrunken haben oder in einer vorlesung gesessen haben, ohne einander zu kenne. und dann liest man sich irgendwann jahre später, trifft sich und ist sofort anschlußfähig, weil man ein paar jahre des lebens ein kleines stückchen parallel verbracht hat. aus dem treffen wurde freundschaft, der freund hinter bandini geht mir nicht verloren, aber der "ort" des kennenlernens sind seine texte, die sind nun weg. das ist sehr schade.

im gegensatz zu den blättern bin ich herrn bandini nicht böse. im gegenteil, ich sehe es als chance für etwas neues. so ein kreativer mensch - da werden wir noch unser blaues wunder erleben. als freundin wünschte ich ihm manchesmal, dass er einen schritt aus dem muster wagt, als bloggerin sehe ich, dass er es an dieser stellte tut und bin gespannt, was sich darauf entwickelt. "kaum sind wir heimisch einem lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht erschlaffen! nur wer bereit zu aufbruch ist und reise, mag lähmender gewohnheit sich entraffen." ich bin gespannt auf die nächste stufe.

Dienstag, Oktober 24, 2006

will auch

das wollte ich auch, dachte ich, als ich bei frau modeste von der rubrik "heute vor einem jahr" las. gesagt getan und einfach ausm quelltext rauskopiert (ok, der liebste half) und bei mir eingefügt. ja, so ist das im internet. aber man kann ja trotzdem danke sagen und knicksen. der herr dahlmann tuts ja auch. danke!

nur blöd, dass ich nicht regelmäßig blogge. leider kann ich heute gar nicht kontrollieren, obs funktioniert, so wie ich es eingebaut habe. aber morgen kinners wirds was geben. ich bin sehr gespannt.

die idee des herrn 40undsoeiniges, eine rubrik "heute in zwei jahren" zu basteln, finde ich ganz hervorragend - aber ehrlich gesagt haben, möchte ich die nicht.

Montag, Oktober 23, 2006

rätsel des alltags

ich frage mich gerade, warum ausgerechent die taste „n“ auf meiner tastatur so abgeschubbert ist, mehr noch als das „m“. den anderen geht es noch richtig gut. eine hypothese ist, dass ich diese – genau wie „h“, „j“, „m“, „u“ und „z“ mit dem zeigefinger bediene, weil ich brav das mit 16 jahren gelernte zehnfingersystem nutze. aber was macht meinen zeigefinger so aggressiv? und warum leidet das „n“ mehr darunter, als die anderen genannten buchstaben?

Donnerstag, Oktober 19, 2006

alles ...

... eine frage der unterwäsche. wenn das zeugs nur nicht so teuer wäre. aber als ich mich eben vor dem spiegel drehte und begeistert feststellte, was das für nen schönes decoltée ist und wohin wohl die röllchen verschwunden sind, fand ich schon, dass ich es mir wert bin, so nen zeugs zu kaufen. hach, ich freu mich so auf die hochzeit!

Montag, Oktober 16, 2006

unternehmer

das stichwort "unternehmer" zieht sich schon länger wie ein roter faden durch mein leben. manchmal lese ich es und bekomme herzklopfen. anschließend kann ich mich nur wundern. eben hatte ich dieses herzklopfen, als ich diesen artikel über "beeing an entrepreneuer von sören stamer bei www.superdistribution.net las. auf die seite bin ich über dieter rappolds blog "sierralog.com gekommen, den ich schon sehr lange lese.

ohne dieter rappold zu kennen, hatte ich oft wenn ich seinen blog las das gefühl ihn zu kennen, weil - und das kann ich jetzt nicht anders sagen als englisch, obwohl das total peinlich ist - er einen spirit ausstrahlt, der durch die zeilen gänsehaut macht. vielleicht kann ich es nur englisch sagen, weil "kultur" auf deutsch wie kulturbeutel klingt und in "spirit" für mich mehr mitklingt als geist, aber "spirituell" zu sehr auf die esoecke hinweist, die ich nicht meine. als ich letztes jahr in wien war, hatte ich den impuls, einfach mal bei ihm vorbei zu schauen und einen kaffee zu trinken - natürlich habe ich mich nicht getraut, denn ich hatte kein anliegen, keine frage, nur eben diesen impuls.

und dann lese ich von core media. damals, anfang des jahrtausends, als ich noch in der internetwelt unterwegs war, war ich begeistert, als ich das erste mal von core media hörte. zu diesem zeitpunkt gab ich noch all meine energie meiner arbeit und glaubte, dadurch einen kleinen teil der welt verbessern zu können, obwohl ich damals schon eine insolvenz erlebt hatte, die mir schon einmal das naive vertrauen in management genommen hatte. damals, als meine damalige firma kontakt mit core media hatte, war ich kurz vor dem zweiten absturz. eine entscheidung von oben und schluß aus vorbei. viele monate danach spürte ich noch die verletzungen. ich beweinte damals nicht wirklich mein eigenes schicksal, sondern ich beweinte, mein vertrauensverlust in manager. das alles hat mit core media gar nichts zu tun, aber diese firma erinnert mich nun mal an diese zeit.

nach dem zweiten gescheiterten anlauf festangestellt zu arbeiten, beschloss ich mich selbständig zu machen, ohne die branche zu wechseln. es war im jahr 2002 und ich glaubte immer noch an das internet - im gegensatz zu den banken, die in meiner geschäftsidee keine zukunft sahen. mehr und mehr begann ich mich von wirtschaftlichen zusammenhängen zu lösen, meinen idealismus zu begraben, freiberuflich alleine vor mich hinzuwurschteln und schließlich mit dem schreiben einen ganz neuen beruf zu beginnen.

ich konnte das unternehmer-thema aber immer noch nicht loslassen. mich daran erinnernd, dass ich mal eine doktorarbeit über die übergabe von familienunternehmen schreiben wollte (bei der die übergabe von verantwortung zwischen doktorvater und doktortochter nicht klappen wollte), plante ich ein buchprojekt mit unternehmerportraits. die idee versandete mangels originalität. dabei hoffe ich immmer noch, dass andere auch herzklopfen bekommen, wenn sie von unternehmerpersönlichkeiten lesen. unternehmer sind so etwas ganz anderes als manager!

obwohl ich derzeit überhaupt keine unternehmen mehr berate und irgendwie mehr und mehr von der wirtschaftssphäre wegrutsche, habe ich noch dieses herzklopfen. diese sehnsucht, wenn ich von unternehmertum und change management lese. es ist das gleiche herzklopfen, das ich mit 21 verspürte, als ich das erste mal von organisationsentwicklung hörte und mir diese tätigkeit als beruf aussuchte, es ist das gleiche herzklopfen, dass mich motivierte 15 harte berufsjahre auf dieses ziel hinzuarbeiten, um dann enttäuscht von der bildfläche zu verschwinden, es ist das herzklopfen, das ich verspüre, wenn ich brandeins lese und genau dieses herzklopfen, wenn ich den oben genannten artikel lese.

vielleicht ist das thema ja doch noch nicht vom tisch? das wäre, jenseits von allen anderen plänen als autorin und den privaten plänen, einfach schön.

"When I realized that my strengths are the strengths of the company and my weaknesses are CoreMedia's weaknesses as well, I decided to actively develop my personality."

schreibt Sören Stamer und ich spüre es, das Herzklopfen, weil ich weiß, dass alles, was ich erlebe und lerne wichtig ist und weil ich sicher bin, dass ich solchen menschen zum richtigen zeitpunkt begegnen werde.

Freitag, Oktober 13, 2006

verführung

gestern bin ich in den genuß von "bandinis-verführungspfanne gekommen. sehr lecker und natürlich völlig wirkungslos bei mir, weil ich alter gierhals 3 portionen des leckeren mittagessens aß, statt mit der gabel das gemüse von einer seite zur anderen seite zu schieben, mir in den haaren rumzumachen und dem herrn bandini schöne augen zu mache, um sich anschließend auf dem großen holztisch zu lieben. war ja auch nicht beabsichtig, insofern auch kein verlust. schließlich habe ich ihn zu meiner hochzeit eingeladen, da würde sich so etwas nicht gehören. hätte aber auch gar nicht geklappt, denn ich bilde mir ein, die geschichten hinter den geschichten seines blogs zu kennen, das ist viel spannender, als einmal hopplahopp. die gemüsepfanne kann ich aber guten gewissens empfehlen.

ich hatte mal einen mitbewohner, der kochte auch immer für die jeweilige frauen seines herzens. immer das selbe gericht, das hatte sich schließlich bewährt. als wir wieder einmal zusammen in der küche saßen und die einsamkeit und kälte des singledaseins in einer ofenheizung beklagten, uns aber - ebenso wie mit herrn banidini - nicht aneinander erwärmen wollten, schlug ich ihm vor, ihm ein zweites kochrezept beizubringen, so dass er eine frau auch ein zweites mal einladen könnte. gesagt getan, wenig später wurde er vater und war verheiratet.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

nachtgedanken

gestern mal wieder einen netten abend mit freund k. gehabt und festgestellt, dass wir immer noch über "der pole trägt mützen" lachen können. eine gemeinsame sozialisation verbindet und das pflegen derselbigen zeigt, aus welchen wurzeln ich alltäglich stärke ziehe, ohne es bewußt zu merken. das, was ich im coaching oft anwende, was ich als methode nie begründen kann und auf eine mischung aus zufall, verrückten ideen und lebenserfahrung schiebe, nennt sich "freies assoziieren" und ist mir mitnichten unbekannt - aber nicht präsent und damit nicht bewußt, was ja durchaus im freudschen sinne stimmt.

eigentlich ging es den ganzen abend darum, sich dabei zu unterstützen mut zu haben, das anzuwenden, was man kann. ich habe so viele wunderbare erkenntnisse über das sachbuchschreiben gehört und gelernt, um festzustellen, dass ich all das bereits beherzige. um endlich mal wieder richtig zu schreiben, könnte das beherzigen des gehörten durchaus sinnvoll sein. es ist doch alles da!

und dann noch zwei nette geschichte. die eine, von unserem professor, der sich durch unbändige neugier und mut auszeichnete und damit so ein wunderbares vorbild war, an das ich auch zu selten denke. und die andere eine episode, die ich 1989 mit meiner wunderbaren oma - onno - erlebte. als sie zu ihrem 80. geburtstag eine elektrische schreibmaschine geschenkt bekam, brachte sie sich bei, mit dem zehnfingersystem zu tippen, weil man eine so vornehme maschine ihrer meinung nach nicht mit dem adler-such-system bedienen konnte. ich war damals für drei monate mti schrecklichem liebeskummer und einem schrecklichen job in finnland und was machte sie? sie schickte mir briefe, in denen nichts anderes stand als "jklöjklö" unterschrieben mit handschriftlichen lieben grüßen. ich habe jahre später gelernt, dass es in keinem alter zu spät ist, etwas neues zu beginnen und dass man liebe auch mit wenigen worten ausdrücken kann.

Samstag, Oktober 07, 2006

luxus, glück und prioritäten

hach, ich gefalle mir als luxusweibchen. gerade gestern aus berlin gejettet (naja gut, eurocity. war 3 euro billiger als ICE. das kann man gut in einen kaffee investieren) um das maßgeschneiderte brautkleid anzuprobieren und heute, ach wie anstrengend, ein termin mit der goldschmiedin für die hochzeitskette....

alles eine frage der prioritäten. es ist supertoll, dass meine freundin, die hoffentlich bald weltberümte designerin das kleid macht und es ist supertoll, dass es aus seide statt aus plastik, wie 99% der kleider aus einschlägigen geschäften ist. und natürlich ist ihr design mein hochzeitsgeschenk und ich freue mich wie ein kleines kind darüber. aber ich habe mich nun mal auch gegen gardinen und stickereien oder ähnlichen chichi am kleid entschieden, so dass noch geld für eine kette übrig ist. die kette kann ich anschließend noch tragen und mich jedes mal darüber freuen, dass es sozusagen ein teil meines brautkleides ist. was mit dem designerseidenfummel anschließend geschieht, steht ja noch in den sternen.

vorgestern abend hatten wir eine interessante diskussion über das "sich gönnen". zwei freunde, die seit jahren wenig geld zur verfügung haben, überraschten mich mit der aussage, dass sie taxi fahren lieben. ich besitze kein auto und argumentiere auch immer mal wieder, dass ich ja ab und zu mit dem taxi fahren könne, was wesentlich billiger wäre, als ein auto zu unterhalten. aber ich argumentiere auch, dass meine zweitwohnung, mein ganz persönlicher lebensluxus, monatlich genauso teuer wäre, wie ein auto. als ich dann gestern mit zwei nicht wirklich leichten taschen zum bahnhof ging, um den 3 euro billigeren zug zu erreichen, fragte ich mich, warum ich mir kein taxi gönne. die antwort ist simpel: genau aus dem gleichen grund, wie ich nicht zur kosmetikerin gehe und diversen schnickschnack um die hochzeit herum nicht realisieren werde. weil es mir nicht so wichtig ist und weil ich es liebe, mir meinen ganz persönlichen luxus zu gönnen, der eben für andere nichts wäre, weil sie lieber zur kosmetikerin gehen oder taxi fahren.

wie so oft denke ich: neid ist völlig unproduktiv. wichtig ist, dass ich weiß, was ich will und dass ich das, was ich mir gönne richtig, aber auch so richtig genieße. deswegen denke ich gerne an die drei anproben in den letzten tagen zurück, streichele das kleine stückchen seide, das ich mitnehmen durfte und bin gespannt wie bolle auf die steine, die mir die goldschmiedin nachher zeigen wird. ganz abgesehen davon, wachte ich heute morgen neben dem mann meiner träume auf, der mich minutenlang herzte, obwohl ich ganz fürchterlich aus dem mund roch. er liebt mich, obwohl er meine neuen stiefel scheußlich findet. ich bin ein glücklicher mensch!

Donnerstag, Oktober 05, 2006

autumn leaves

huch, heute ist ein blogtag! das hatte ich schon lange nicht mehr.

eben juckten mich meine nylonstrumpfhosen, leider ist die zeit der nackten beine seit gestern vorbei, ich blätterte ein wenig im internet herum und hob kurz den kopf, um aus dem fenster zu sehen. es schneit! aber es waren nur die fallenden blätter. ein wenig aufschub vor dem schnee haben wir also noch.

alptraum

bevor ich es vergesse: heute nacht träumte ich, auf der falschen hochzeit zu sein. der traum ist mir wieder eingefallen, als ich elles bekenntnis zur hochzeitssuchtlas.

alles fühlte sich falsch an. ich stand in einer kirche, und wollte ständig den pfarrer davon abhalten zu sprechen und flüsterte verwurndert mit dem liebsten, was wir eigentlich hier verloren haben. schnell schleifte ich den liebsten aus der kirche. die gäste ließen sich nicht beirren und bewarfen uns mit reis, dabei erzähle ich doch allen, sie sollen doch lieber mit kochbeuteln werfen, weil man dann die wertvollen nahrungsmittel noch mal verwenden kann. wir mußten in eine luxuslimousine mit blumenschmuck steigen, obwohl wir das gar nicht wollten. anschließend feierten wir in einem garten. es war arschkalt und mein schönes kleid wurde bis zum knie grasgrünkackmatschbraun - genau die farbe hat das dummykleid, das meine freundin nähte und in dem ich gestern steckt, damit sie 1000 nadeln steckte, um es zu optimieren, dabei störte mich hauptsächlich die farbe. auf der feier waren lauter schreckliche gäste. ich kannte niemanden und konnte meine freunde nicht entdecken. wo war ich nur gelandet? und dann gabs noch so eine fiese buttercremetorte und lästige spielchen. bäh.

als ich von einer zuckersüßen SMS meines mannes geweckt wurde, ist mir glücklicherweise eingefallen, dass wir uns ein schönes restaurant ausgesucht haben und das eheversprechen dort machen und hoffentlich ein rauschendes fest feiern. außerdem gehe ich hier in berlin ständig mit premiumgästen kaffeetrinken. so nenne ich die lieben freunde, die bisher alle zugesagt haben. wenn ich über die gästeliste schaue, dann wird mir warm ums herz und ich habe ein kleines tränchen im augenwinkel und wenn ich an den liebsten denke, dann strahle ich, bekomme herzklopfen und freue mich. war doch nur ein böser traum!

deutliche worte

gestern wieder ein paar stunden zeit mit meinem patenkind. schon erstaunlich, wie gut sie und ihre zwillingsschwester mit 2 jahren schon reden. richtige 3-wort-sätze und jeden zweiten verstehe ich sogar. es ist schön, an der entwicklung der beiden teilzuhaben, obwohl ich nicht in berlin wohne, aber wenn man sich mühe gibt, dann klappt das auch mit dem regelmäßig sehen. ich war allerdings irritiert von mir, wie irritiert ich auf das thematisieren von geschlechtsorganen reagierte. da hätte ich gedacht, dass ich anders reagieren würde, wenn mich ein kind fragt, ob ich einen pimmel habe um mir dann genau zu erklären, was sie hat und was welcher elternteil hat. nun ja, gehört genauso dazu wie der stolz darüber schon auf dem großen klo pipi machen zu können. man kann nicht immer nur zusammen bilderbücher lesen oder sandkuchen backen.

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen