Montag, September 25, 2006

arbeiten auf dem land

gestern, eine lesung in der pampe. sonntags fuhr da in die nähe kaum ein zug hin, so dass ich von einem bahnhof, 45 minuten entfernt, mit dem auto abgeholt werden musste. so weißt draußen. und solchen leuten erzähle ich erkenntnisse einer stadttussi. ob das überhaupt sinnvoll ist? die lesung war ok, irgendwie scheine ich doch dinge erzählt zu haben, die für diese 23 so ganz anderen frauen von relevanz waren. immerhin 18 bücher verkauft. solche quoten gibt es in der stadt nie.

es kam noch schlimmer. die nacht war der reinste horror. unzählige stechmücken, die ich aufgrund der hohen zimmerdecke mit dem handtuch auch nicht erwischte. ich konnte sie nur töten, wenn sie an der wand waren. ich habe von 12 bis 2 geschlafen, dann drei stunden gejagt (immer mal wieder frustriert hingelegt und nach 15 min wieder aufgestanden, weil sssssssst und 3 neue stiche, die bei mir im gegensatz zu den meisten menschen, riesige juckende quaddeln bilden) und dann von 5 bis 7 noch mal ermattet eingeschlafen, nachdem ich drei erfolgsleichen hatte. das frühstück war total eklig. als ich kam, saßen ungefähr 10 fliegen darauf - nicht zu erwähnen, dass es überall nach mist roch, weil dort überwiegend schweine und rinderbauern sind. ich habe nur abgepackte marmelade und abgepackte butter auf brötchen gegessen, in der hoffnung, dass ich mir so keine schweinepest hole. überlandtaxi, zug, umsteigen, zug, umsteigen, zug, s-bahn, bus... knapp 24 stunden später bin ich wieder zuhause. puh, hart verdientes geld!

Keine Kommentare:

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen