Freitag, August 25, 2006

ich liebe die gedanken dahinter

seit monaten denke ich über den einsatz von moodle nach, obwohl es stets beim nachdenken bleibt. warum kann ich mich nur nicht aufraffen, wo mich das thema bzw. alles rund um 2.0 und so nen kram total fasziniert. sind es die technischen hindernisse, die mich abhängig machen und der dazu benötigte zeitaufwand, den ich dem liebsten nicht zumuten möchte? kommt die unzureichnende motivation hinter der faszination daher, dass es nur um markenpflege und erstmal nicht wirklich ums geld verdienen geht? stimmt ja auch gar nicht, ich habe ja schon interessentinnen für bezahlte nutzung. wahrscheinlich ist es mein grundlegendes mißtrauen ob des unterschiedes von bedarf und bedürfnissen.

und dann lese ich bei sierra und bekomme wieder lust. nicht genügend lust, um direkt loszulegen, aber lust über das, was er schreibt nachzudenken.


Aber Beziehungsfähigkeit erfordert Nähe, ich muss mich als Marke auf etwas einlassen. Ich muss zuhören, Missverständnisse aufklären, Fehler eingestehen und mich sichtbar bemühen im Sinne des Kunden besser zu werden. Das kann keine Kampagne und kein Sujet leisten, sondern nur Menschen die davon überzeugt sind. Es muss ein offener Dialog mit den Menschen im Unternehmen möglich sein, die keine Deckung hinter übergroßen Markenbildern suchen. Die Wiederherstellung von Beziehungsfähigkeit ist immer ein schmerzhafter Prozess aber es ist wohl der einzige Weg zum Ziel.

Und was bekommt man dafür? Mehr Produkte verkauft, bessere Margen, ein tolles Image? Das liegt in Ihrer Hand – das was sie in jedem Fall bekommen ist „Awareness“ und wenn sie es nachhaltig und glaubwürdig tun auch gleich „Trust“. Beide werden heutzutage als harte Währungen gehandelt.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen