Donnerstag, August 31, 2006

verrückt

mein gehirn ist kaputt. ich kann an kaum noch anderes denken, bin von fixen ideen besessen. das ist internet ist eine pest. wieviel zeit kann man mit recherche vergeuden. völlig unproduktiv. ich kann mich nicht leiden, wenn ich so bin. achdumeinegüte meike, jetzt reiß dich doch mal zusammen!

Mittwoch, August 30, 2006

bewegung

das war schön. ein geschäftsgespräch im lieblingscafé und dann durch ottensen laufen. wie früher. obwohl früher erst ein halbes jahr her ist. in den bioladen, etwas fürs abendessen kaufen, eine bekannte treffen, noch ein schneller kaffee und dann noch brot. wie belebend. das muß ich mir öfters gönnen, sonst versauere ich in körperlicher und geistiger bewegungslosigkeit. das führt nur zu rückenschmerzen und gedanken, die sich im kreise drehen. merke!

Dienstag, August 29, 2006

vertrau doch einfach

es ist nicht leicht auszuhalten, dass meine produktivität derzeit so niedrig ist. klar, ich bin gedanklich mit dem privatleben beschäftigt und das hatte ich mir schließlich auch gestattet und vorgenommen, damals, als es mir so schlecht ging, dass gar nichts mehr ging.

und auch klar, dass ich nach genau solchen phasen immer gute bücher geschrieben habe. ich zweifele da auch gar nicht dran, das thema ist gut, der titel ist gut und mein kopf arbeitet wie verrückt. aber das, was im kopf passiert, durch die finger in den rechner wandern zu lassen, ist verdammt schwer.

Freitag, August 25, 2006

ich liebe die gedanken dahinter

seit monaten denke ich über den einsatz von moodle nach, obwohl es stets beim nachdenken bleibt. warum kann ich mich nur nicht aufraffen, wo mich das thema bzw. alles rund um 2.0 und so nen kram total fasziniert. sind es die technischen hindernisse, die mich abhängig machen und der dazu benötigte zeitaufwand, den ich dem liebsten nicht zumuten möchte? kommt die unzureichnende motivation hinter der faszination daher, dass es nur um markenpflege und erstmal nicht wirklich ums geld verdienen geht? stimmt ja auch gar nicht, ich habe ja schon interessentinnen für bezahlte nutzung. wahrscheinlich ist es mein grundlegendes mißtrauen ob des unterschiedes von bedarf und bedürfnissen.

und dann lese ich bei sierra und bekomme wieder lust. nicht genügend lust, um direkt loszulegen, aber lust über das, was er schreibt nachzudenken.


Aber Beziehungsfähigkeit erfordert Nähe, ich muss mich als Marke auf etwas einlassen. Ich muss zuhören, Missverständnisse aufklären, Fehler eingestehen und mich sichtbar bemühen im Sinne des Kunden besser zu werden. Das kann keine Kampagne und kein Sujet leisten, sondern nur Menschen die davon überzeugt sind. Es muss ein offener Dialog mit den Menschen im Unternehmen möglich sein, die keine Deckung hinter übergroßen Markenbildern suchen. Die Wiederherstellung von Beziehungsfähigkeit ist immer ein schmerzhafter Prozess aber es ist wohl der einzige Weg zum Ziel.

Und was bekommt man dafür? Mehr Produkte verkauft, bessere Margen, ein tolles Image? Das liegt in Ihrer Hand – das was sie in jedem Fall bekommen ist „Awareness“ und wenn sie es nachhaltig und glaubwürdig tun auch gleich „Trust“. Beide werden heutzutage als harte Währungen gehandelt.

Dienstag, August 22, 2006

unschuldig verantwortlich

ach, sagte ich, jetzt fühlst du dich sicherlich schuldig! er verneinte mit den worten, dass es den begriff schuld gar nicht in seinem wortschatz gäbe und ich war baff.

wow, dachte ich, das ist ja interessant. er übernimmt verantwortung für das, was er tut, dann hat er eben die verantwortung aber das ist eben nicht das gleiche wie schuld. interessant. diese betrachtungsweise gefällt mir.

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen