Montag, Juli 03, 2006

vielfalt statt konzentration

es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren. das buchprojekt, an dem ich seit ein paar wochen schreibe, liegt auch schon wieder seit einigen wochen brach. im schreibexil wollte ich 150 seiten schreiben, wäre aber auch mit 100 zufrieden gewesen. eigentlich ist das für 10 tage für mich nicht unrealistisch. 16 seiten waren als ergebnis aber definitiv zu wenig.

ich kann mir die verweigerung nur so erklären, dass ich derzeit einfach mit einem großteil meiner gehirnkapazität damit beschäftigt bin, mich an mein leben als verlobte die bald heiraten will und allem, was dazu gehört, zu gewöhnen bzw. die vorhaben zu planen. ein mann macht sich ja kein bild davon, wieviel eine frau über solche sachen nachdenken muß oder kann. wahrscheinlich bin ich dann noch ein sonderfall, denn wo frauen viel nachdenken, raucht bei mir das gehirn im dauerzustand vor reflektionen - aber genau das befähigt mich ja auch zum schreiben, denn ich bin es gewöhnt, gründlich zu denken, mit anderen mich auszutauschen und zu recherchieren, was die literatur und das internet hergibt. kaum fasziniert mich ein thema, werde ich rasend schnell zur kleinen expertin.

also habe ich eben einfach angefangen, zwei weitere bücher zu schreiben. wenn mich diese themen beschäftigen, sollte ich sie ernst nehmen und wenn sie zudem irgendwann noch geld bringen, wäre das ja nicht das schlechteste. das heißt, dass ich sozusagen vier buchprojekte gleichzeitig laufen habe. ob das effizient ist? wir werden es sehen, aber es erscheint mir als einzige möglichkeit, der schreibhemmung (für projekt1) zu entkommen, denn mir liegt der fleiß einfach nicht, weil er sich nicht mit dem lustprinzip verträgt. ich bin gespannt, wie so etwas laufen kann, denn schreiben ist ja nicht meine einzige beschäftigung, es lauern ja noch einige projekte im hintergrund und im vordergrund geht es ja auch noch darum, das liebe geld zu verdienen. wir werden sehen!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen