Dienstag, Februar 21, 2006

müllscheiße

ich bin wirklich die letzte, die etwas gegen einen streik hat. aber.

ich telefoniere mir die finger wund, um nach einer lösung für mein müllproblem zu suchen. natürlich geht niemand mehr ans telefon. das wird ja schließlich bestreikt. laut umfragen finden 50 % der bevölkerung den streik gut. aha. das abladen vor dem recyklinghof ist eine straftat. die blöde callcenterschnepfe bei ver.di sagt, ich solle doch den arbeitgebern der armen kollegen erklären, dass ich ein problem hätte, dann würden die endlich ein einsehen haben. ich lege auf, um mir nicht noch weiteres dummes gesäusel anzuhören. die hamburger behörde für inneres sagt, ich solle meinen müll solange aufbewahren, bis der streik zu ende ist. unter die achsel klemmen? ich sage, es kann doch nicht angehen, dass sie mich zu einer straftat auffordern. nein, sagen mir die diversen menschen, zu denen ich weiterverbunden werde. sie wären nicht schuld, schuld wären die schlimmen gewerkschaften fragen sie doch ihre nachbarn, ob sie deren keller benutzen dürfen. hat so ein mensch schon mal die keller in mehrfamilienhäusern gesehen? witzbold. ich könnte doch auch den nachmieter fragen, ob er später einziehen könnte. ach, es gäbe doch so viele möglichkeiten, ich soll mich nicht so anstellen. ich glaub ich spinne. es gibt anscheinend wirklich keine alternative, ich muß etwas verbotenes tun, obwohl ich das gar nicht will. das ist doch völlig absurd.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen