Freitag, Februar 10, 2006

beendungshemmung

aus dem leben einer autorin. schluß machen ist verdammt schwer. der schluss ist wirklich vertrackt. sollte man doch meinen, es ist einfach das gleiche, wie in der einleitung und zack ist es fertig.ist es nicht. dieses manuskript, was mich nun seit ein paar wochen mehr und mehr nervt, will einfach nicht fertig werden.

vor ein paar tagen hatte ich ein gespräch mit einer lektorin. nein, nicht meiner lektorin. sie berichtete, wie übergriffig autoren häufig wären, ganz besonders in krisen. ich fragte erstaunt, was denn krisen seien. ach, sagte sie, das kennst du nicht? krisen sind schreibblockaden, wenn das privatleben ins schreiben rüberschwappt und nichts mehr geht, wenn termine nicht eingehalten werden können. bisher hatte ich bei mir nie von krisen gesprochen. so dramatisch ist es auch nicht. ich kann nur nicht schluss machen. zuviel geht mir durch den kopf: der umzug, die neue lebenssituation. das will verdaut werden.

dabei hätte ich gerade nichts lieber, als ein fertiges manuskript. nur noch der schluss. ich habe ihn ja auch schon zum großen teil geschrieben. das kommentierte literaturverzeichnis ist fertig, die danksagung. das war ein kinderspiel und macht ja auch spass. es gibt auch schon ein paar seiten schluss. aber sie sind nicht gut. sie sind kein richtiger schluss. verdammt, warum kann ihc nur nicht loslassen?

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen