Donnerstag, Januar 26, 2006

furchtbar

furchtbar müde bin ich. so müde, dass ich schon dada denke. dada reden kann ich nicht, hört sowieso niemand zu. es gibt tage, an denen ich das homeoffice verfluche, niemand, der mich hin und wieder beim arbeiten weckt. was sage ich, eben rief mich das telefon eines freundes viermal hintereinander an. ich konnte im hintergrund immer hören, was er gerade sagte und dass er noch atmete. ich rief ihn zur abwechslung an, er kannte das phänomen, nannte eine erklärung, die ich nicht verstand und jetzt habe ich ruhe. vielleicht hätte ich doch nicht anrufen sollen, es war eine nette kleine abwechslung im grauen büroschlaf.

das wortspiel mit furchtbar und fruchtbar gefällt mir ausgesprochen gut. erinnert mich daran, dass meine legendäre band, damals in berlin, bei ihrem ersten konzert (oder war es die erste probe?) "furcht" hieß. meine australische freundin und mitsängerin konnte das leider nicht aussprechen und nannte sie "frukt" - was zumindest schöner klang als das "furrrcht" des schwäbischen knopfdrucktrommlers. ach, das waren noch zeiten. war ich damals auch manchmal so müde? ist es der winter? ist es das manuskript, das ich nicht mehr sehen kann? ich bin so furchtbar müde!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen