Mittwoch, Dezember 14, 2005

die welt zwinkert mir zu

manchmal frage ich mich, wo ich in den letzten monaten gesteckt habe. mmmhh monate, also wenn ich genau hinschaue, dann waren es fast 1,5 jahre. klar, ich habe mich gesucht und gefunden, mein verhältnis zur schreiberei geklärt, viel geschrieben, den liebsten kennen und lieben gelernt. viel passiert. ich hatte auch nicht das gefühl gehabt, weg zu sein. aber wenn ich mir überlege, wie abgeschieden ich gelebt hatte, und wie sehr auf einmal leute auf mich zukommen, frage ich mich schon, wie das mit rechten dingen zugehen kann.

plötzlich klingelt hier alle paar tage das telefon und leute laden mich ein: zu lesungen, zu vorträgen, zu fernsehauftritten. alle sagen, hey, du hast nen cooles projekt, dürfen wir dich buchen? und ich bin erstaunt, denn schließlich ist mein ach-so-cooles projekt seit eben diesen 20 monaten auf der welt und zwischendurch kümmerte das niemanden. sehr merkwürdig. aber im moment verdammt schön.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen