Freitag, November 11, 2005

wochentagsdurcheinander

wenn eine freiberuflerin und ein festangestellter sich zusammentun, ist das gar nicht so einfach. plötzlich fehlen die sonst produktivsten arbeitszeiten wie z.B. der samstag abend. ich gewöhne mich langsam dran, früher aufzustehen und unter der woche produktiver zu sein. aber leicht ist es nicht, denn schließlich ist die zeitliche freiheit ja genau eines der argumente für die freiberuflichkeit gewesen.

wenn jeder tag wie ein sonntag, in einer glücklichen beziehung, ist - was macht man dann an den sonntagen? wenn man sich fast jeden tag sieht, dann fängt man an normal zu werden. normalsein kann ganz toll sein, weil man sich dann wirklich als paar fühlt. doch wie schafft man es, sich im alltag kennenzulernen und sich trotzdem immer wieder neu zu verabreden und sich wie beim ersten date aufeinander zu freuen? hin und wieder find ich den anzug schon schöner als die jogginghose.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen