Donnerstag, Oktober 13, 2005

endlich

ich schreibe wieder. ein neues buch. schon seit ein paar tagen. ich wollte aber erstmal abwarten, es nicht gleich todreden. es ist ganz leicht, es geht leicht von der hand. das beweißt die alte regel: eine gute idee, zeit für die recherche, ein stimmiges konzept und dann, dann wenn es richtig kribbelt, einfach drauf los. der output ist ok und es macht spass, auch wenn es (noch) nicht wirklich ein herzblutprojekt ist. so soll es sein.

es war wichtig, eine neue idee zu haben. ich habe ein ziemlich fertiges manuskript in die schublade verbannt, weil es mir selbst unter pseudonym noch kopfschmerzen bereitet hätte. die entscheidung ist gut und richtig, aber die kohle fehlt in der finanzplanung. seit dem ich an dem neuen projekt schreibe, habe ich wieder hoffnung, dass ich kontinuierlich in der lage bin zu schreiben, damit geld zu verdienen und mich zu ernähren.

das romanprojekt, dass ich für anfang nächsten jahres geplant hatte, rückt in den hintergrund. ich habe zu großen respekt vor der belletristik. im sachbuch, in der klugscheißerei fühle ich mich wohler. ich wollte mir zu gerne eine oder zwei kleine fortbildung für die schreiberei gönnen aber weder gehe ich bei der suche systematisch vor, noch fliegen mir ideen einfach so zu. der zeitpunkt für die belletristik scheint noch nicht reif zu sein. gestern erzählte mir ein freund von einem thema, das ihm zuflog. eine familiengeschichte. hach, so was würde ich auch gerne mal schreiben.

ich merke aber auch, wie die schreiberei sehr einsam ist. ich brauche nicht nur einen zuverdienst, sondern auch noch eine zusätzliche sinnvolle arbeit, die mich unter menschen bringt. idealerweise bringen diese kontakte dann auch noch neue ideen, so dass sich job1 und job2 beeinflussen. monatelang dachte ich hin und her, ob ich wirklich lust auf coaching hätte. seit ein paar tagen, merkwürdigerweise, seitdem ich wieder schreibe, klopft mein herz stark für diese idee. es wird doch am ende nicht alles gut werden?!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen