Samstag, August 06, 2005

na gut

es war doch noch nett auf der hochzeit und gut organisiert war sie auch. es lag nur daran, dass man meine schriftliche einladung verschlampt hatte. in der kirche habe ich hübsch geweint. so gehört sich das. ich fand das auch sehr pfiffig, dass der bräutigam "ja" antwortete und die braut mit "ja, mit gottes hilfe". auf meine nachfrage hin (nein, erst nach der kirche), bestätigte sich meine vermutung, dass der bräutigam nicht in der kirche wäre. da hat die evangelische kirche das ganz tolerant gelöst. gut gemacht.

der brautstrauß wurde nicht geworfen. das war schlecht. es hätte mir gut getan, mal wieder einen zu fangen. seit dem mit dem "schweigen im walde" schluss ist, fehlt mir der optimismus. es ist nicht so, dass ich nicht daran glaube, dass ich noch mal einen abkriege. nein. aber es fehlt mir dieses innere strahlen, diese freude auf die zukunft und die zwillinge. das vermisse ich sehr. außerdem denke ich wieder viel zu viel über arbeit nach. das wollte ich doch eigentlich gar nicht mehr im sinne der life-work-balance. ich hätte ihn gerne gefangen. aber wo es nichts zu fangen gab, habe ich dann eben doch wieder genetworkt.

sie waren da. ich hatte die beiden letzte woche auf einer veranstaltung gesehen und von ferne angehimmelt. ich weiß eigentlich gar nicht warum. sie waren so paarig. sie fielen auf, letzten freitag, in der veranstaltung voller berufsjugendlicher. da ich wußte, in welchen kreisen ich mich bewegte, war mir auch schnell klar, wer sie waren. er sah aus wie eine mischung aus jack nicholson und don dahlmann. sie fand ich irgendwie toll. dieses mal habe ich sie angesprochen. und es war nett. sehr nett fand ich. es war so visitenkartentauschnett. heute nacht habe ich von ihnen geträumt. es blieb bei dem noch jugendfrischen runninggag, wo wir uns wohl nächsten freitag treffen würden. nun, dem könnnte man ja nachhelfen. in meinem kalender steht nichts.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen