Samstag, Juli 16, 2005

unterschiede

in den letzten wochen, in denen ich latent immer noch nach einer endvierzigerin suche, die "vorbild" für eine romanfigur werden könnte, ist mir verstärkt aufgefallen, dass ich unheimlich schlecht das alter der menschen schätzen kann. es scheint, als hätte niemand mehr ein alter. oder zumindest kein alter, zu dem er oder sie steht. früher hat man das alter leicht an der kleidung festmachen können. unmöglich. die meisten menschen scheinen ein gefühltes alter von 29 zu haben und kleiden und verhalten sich so. sehr merkwürdig.

diese angleichung wundert mich täglich. da ich aber derzeit sehr genau hinschaue, nehme ich aber gleichzeitig die unterschiede war. wie gesagt, ich schaue verstärkt auf frauen und sehe dort bei aller gleichmacherei trotzdem eine vielfalt, die mich immer wieder staunen lässt. es gibt nischen, z.b. sehe ich immer mal wieder erstaunt eine frau ohne bh. und es gibt große unterschiede, wenn ich mal in einem anderen stadtteil bin. schwups sehen die frauen ganz anders aus.

"weibliche identität" zu verstehen ist ein thema, dass mich sicherlich noch eine ganze weile im eigenen lernen und im schreiben begleiten wird. wenn aber frauen anfangen mit menstruationsblug zu malen, dann schaue ich verwundert und denke, neee, so weit bin ich glücklicherweise noch nicht.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen