Sonntag, Juli 03, 2005

lo-fi-boheme

in weiten teilen wiedererkennbar.

"Es ist doch seltsam, dass im Fernsehen immer noch "ein schöner Feierabend" gewünscht wird, dass nach einem Wochenende der kollektive Beginn der Arbeitswoche angekündigt wird, obwohl niemand mehr regelmäßig arbeitet...." mehr

(taz-artikel aus 2003 von christiane rösinger über die merkwürdige arbeitswelt, via dialogannahme)

manchmal fühle ich mich unheimlich trendy und gut für die zukunft gerüstet mit meiner wahnsinnigen flexibilität in unterschiedlichsten projekten gleichzeitig zu arbeiten. manchmal schäme ich mich für das jobben im callcenter. manchmal fühle ich mich sicher, denn viel schlimmer kann es nicht werden, denn ich bin in der lage mit wenig auszukommen und auch für drecksarbeit nicht zu schade. oft hoffe ich, vom schreiben leben zu können. immer öfter träume ich vom prinzen, der mich erlöst.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen