Samstag, Juli 30, 2005

haspa bashing

habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die haspa seit drei wochen versucht, mir eine neue ec-karte zu machen? also die entdeckung der langsamkeit liegt mitnichten daran, dass es länger dauert, weil es billig ist. nein, wenn ich mich recht erinnere, zahle ich für das sperren meiner karte 10 euro und für die neue 25. ich kann das leider nicht kontrollieren, weil ich ohne karte keine auszüge bekomme. für 50 mark konnte man sich früher einiges leisten. aber das geb ich doch gerne zuverlässigen dienstleistern. angeblich gibt es banken, die das gratis und in drei tagen erledigen. das sind aber wohl die, die mich als selbständige nicht haben wollten.

ich vergaß auch zu erwähnen, dass ich letztens wirklich interessante erlebnisse in der haspa hatte. der dauerauftrag für meinen chor lief bis vor kurzem auf den namen einer frau, die zwischenzeitlich geheiratet hatte. mir war es nicht klar, ob wenn ich nun eine überweisung ausschreiben würde, es ein problem geben würde, wenn ich den mädchennamen verwenden würde. der neue namen fiel mir einfach nicht ein und auf meinem chorvertrag stand ein gänzlich anderer name. hey, dachte ich mir, die überweisung fürs chorwochenende mache ich ganz locker in meiner freundlichen filiale. die können ruhig mal was für mich tun und schließlich sichere ich damit arbeitsplätze. es ist nicht fair, immer nur mit dem geld- und kontaauszugsautomat rumzumachen. ich füllte also ein überweisungsformular bis auf den namen des empfängers aus und bat die freundliche dame am schalter, diesen einzusetzen: es wäre der gleiche empfängerinnenname wie bei der monatlichen überweisung. die dame füllte die überweisung aus und übergab sie mir freundlicherweise noch mal zur kontrolle. in der empfängerzeile stand mein name - allerdings mit einem rechtschreibfehler. ich wies sie freundlich darauf hin, dass dies mein name wäre und fragte, ob es wohl möglich wäre, noch mal im computer zu schauen. sie kam hysterisch zurück und bestand darauf, dass dort eben genau dieser name in dieser schreibweise zu finden sei. ich fragte weiter freundlich, doch ich muß zugeben mit einem leicht gereizten unterton, ob sie nicht ein wenig stutzig werden würde. daraufhin wurde sie laut und überraschte mich mit der frage: "sie zweifeln wohl meine kompetenz an?". kurzzeitig war ich überrascht aber da ich mir vorgenommen hatte, fortan immer freundlich mit servicepersonal zu sein, weil die ja auch nichts für ihre schlimmen arbeitsplätze nebst merkwürdigen dienstanweisungen können, antwortete ich ruhig "ehrlich gesagt, ja", bevor ich laut schimpfend "das ist ja wirklich ein unfassbarer scheißladen" die bank verließ.

meine lieblingsbank, die haspa , hat für solche "kuriositäten" eine eigene kleine launige seite. ich sollte ihnen diese hübsche geschichte unbedingt für ihre webiste schicken, die mit folgenden worten anmoderiert wird:

"Nobody´s perfect - auch wir nicht. Im Laufe der Jahre haben sich so einige Dinge ereignet - lustige Zufälle, seltsame Zwischenfälle und "dramatische" Überfälle. Unterhaltsam und ein bisschen zum Schmunzeln."

so etwas schafft vertrauen und eine gute beziehung zum kunden. sind sie, liebe leserInnen, vielleicht gerade auf der suche nach einer neuen bank?

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen