Mittwoch, Juni 08, 2005

unprofessionell

nüchtern betrachtet, habe ich alles falsch gemacht. ich habe mich zu schnell entschieden, mich eingelassen, statt wochenlang parallel mit mehreren kandidaten auszugehen. tja, wo waren sie nur die kandidaten, ich war doch gar nicht auf der suche, ich war doch gar nicht strategisch. ich hätte warten sollen, ob paarungsbereitschaft (nein, nicht sexlust, sonderen der wille zur bindung) signalisiert wird, bevor ich meine absichten klar formuliere. ich hätte meine bedürnisse verschweigen sollen, um den kandidaten nur nicht zu verängstigen und ihn in die flucht zu schlagen. schließlich soll er doch das gefühl haben, erobern zu könnern, das heft in der hand zu halten blablabla. wenn meine leserinnen wüssten, wie diletantisch ich, die "frau doktor", mich verhalten. wie peinlich. und doch fühlte sich alles so richtig an. es war kein projekt, es war gefühl. es ist gefühl.

wenn ich eines gelernt habe, dann ist es, dass sich meine prioritäten verschoben haben. unmerklich und es verwirrt mich gehörig. zum ersten mal in meinem leben steht nicht "ich und der job" an erster stelle. ich habe keine ahnung, wie ich damit umgehen soll.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen