Freitag, Mai 06, 2005

schwach und noch viel mehr

ich fühle mich schwach und traurig. ein bißchen körperliches unwohlsein ist dabei. ansonsten bin ich selbst verwirrt von diesen launen. nähe macht empfindsam. es ist, als würden gefühle bei mir hochkommen, die ich gar nicht wirklich kenne, weil ich sie so lange weggepackt hatte. es ist bedrohlich, ich kenne mich selbst nicht mehr. dort wo die aufregung ist, findet lernen statt. warum muß das dann aber so traurig sein? ist traurig eigentlich das richtige wort? enttäuscht? unsicher? einsam? verlassen? ich fühle mich so hilflos. wortlos. ich kann es nicht beschreiben.

die lust auf schokolade oder anderen süßigkeiten lässt mich nervös durch die gegend tigern. weitesgehend bleibe ich stark. ich weiß, dass die drogen nicht den hunger stillt, den ich wirklich habe. die sehnsucht. nur kleine zeichen von zuneigung könnten ihn stillen, diesen unbändigen hunger.

die mäßigkeit, die mäßigkeit. die nana könnte noch so groß sein und direkt vor meinem schreibtisch stehen und ich könnte sie nicht sehen, könnte sie nicht verstehen. verdammt, verdammt, es fällt mir so schwer, in mir zu ruhen. geduld zu lernen und zu vertrauen.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen