Montag, Mai 16, 2005

doofe gefühle II

ich betäube meine traurigkeit mit lesen und käsekuchen. ich inhaliere bücher, um nicht nachdenken zu müssen. wenigstens scheint die sonne. immer wieder laufen mir stumme tränen über die wangen wie bei einem gefälschten heiligenbild. ich habe keine kraft mehr, verständnisvoll zu sein.

wenn ich doch wenigstens zweifeln könnte! aber es sind keine zweifel da. nur traurigkeit darüber, dass ich nicht so behandelt werde, wie ich es verdient habe. und traurigkeit darüber, dass es mich so umhaut. wie gerne würde ich mich selbstvergessen meinen arbeiten widmen, die getan werden müssen, wenn ich mir nicht eine menge probleme aufhalsen will. aber wie soll ich mit dieser tiefen traurigkeit mutmachende bücher schreiben. das ist zum verzweifeln!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen