Samstag, Mai 21, 2005

bessere gefühle

ich krieg mich langsam wieder ein. allerdings brauchte ich jemand, der mir sagte, was ich zu tun hätte, der mich zum orthopäden schickte, der sagte, ich dürfe so lange nicht schreiben bzw. mich schreibmäßig unter druck setzen, bis es mir besser ginge. manchmal ist es leichter brav zu ein, also tat ich, wie mir geheißen.

ich genieße die zeit ohne hund. diese freiheit! ich genoß es, auszuschlafen und mal nicht von heulen geweckt zu werden. ich genieße das alleinsein. ich genieße es, dass die phasen, in denen der schmerz abwesend ist immer länger dauern.

gestern hatte ich sogar eine idee und das dazugehörige gute gefühl für ein neues buchprojekt. also kann ich jetzt wieder loslegen: das fortsetzungsbuch endlich fertig machen, dann die rahmenhandlung für das andere buch umsetzen, die in meinem kopf von der grundaussage her klar ist und nebenher spannende kaffeetrinkgespräche als recherche für das neue buchprojekt machen. wie schön, dass die energie wieder da ist und wie beglückend, dass immer neue ideen nachwachsen.

dem schweigenden wald habe ich gesagt, dass ich lieber eine pause will, statt verzweifelt in den selbigen hereinzurufen, ohne antwort zu bekommen. jetzt gehts mir besser.

die gute louise würde ohnehin sagen, dass ich gedanklich schon wieder viel zu viel schritte voraus wäre. mit dem klumpfuß kann ich ohnehin nur langsam machen. und oh wunder, es ist mir tatsächlich egal. die chancen stehen 50:50, dass es der richtige ist. und unter "dem richtigen" mache ich es sowieso nicht. also kann ich endlich loslassen und beginnen, mich wieder auf mich zu konzentrieren. dafür humpele ich fast gerne noch ein paar tage herum.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen