Freitag, April 29, 2005

der erste kleine abschied

es wurde zuviel. zwei ehrenämter. ich weiß auch nicht, welches teufelchen mich ritt, tenorsprecherin sein zu wollen. ich habe mich heute davon verabschiedet. es war, als hätte ich mich schon in den letzten wochen davon verabschiedet. es wird immer klarer, hamburg zu verlassen. klar. aber auch traurig. das war einer der ersten schritte. es hat geziept. hat ein bißchen weh getan. und doch fühlt es sich richtig an.

das zweite ehrenamt. schoolworkerin bei der aidshilfe. heute meine erste eigene veranstaltung. es war tolltolltoll. die kids sahen zunächst extrem kompliziert aus. insbesondere dieses kaugummikauende monster mit den kopfhörern in den ohren, dass zunächst nichts sagte außer "gibts hier was geschenkt?". es sah nach ner schwierigen gruppe aus. aber anschließend strahlten sie. wir hatten ihnen weit mehr als ein paar fakten über safer sex geschenkt. diese strahlenden augen. wie schön!

hoffentlich stimmt, was ich glaube. dass irgendwie alles einen sinn hat. dass man nichts umsonst macht. dass man man was dabei lernt, was man später gebrauchen kann.

wieso muß ich kleiner schmetterling immer von blüte zu blüte fliegen? verhindere ich bewußt erfolg durch konsolidierung? aber es treibt mich. ich muß einfach wieder weiter obwohl ich doch so gerne ankommen möchte.

ich sehne mich. ich möchte mich einlassen. ich habe angst vor zurückweisung.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen