Dienstag, März 22, 2005

tag 4

der computer ist immer noch kaputt. bloggen aus dem internetcafé ist merkwürdig. dies nur zur einleitung.

fasten ist irgendwie gut. ich habe dauernd das gefühl, mir etwas gutes zu tun. schon komisch. gestern war ich noch in der muckibude und habe 40 minuten auf so nem nordic-walking-ding glücklich herumgehüpft, obwohl ja sport sonst nicht so meins ist. es lag vielleicht an der musik. es entspricht zwar nicht höchstem musikalischem niveau aber mich macht "soooo schmeckt der sommer" glücklich.

was ich am fasten mag, ist das man so konsequent einem entschluss folgt. entschieden ist entschieden und kompromisse gibt es nicht. basta. das ist bei vielen dingen sonst irgendwie anders. meist finden sich ja doch kompromisse. aber das funktioniert beim fasten eben nicht.

es ist aber auch nötig, wie ich gestern feststellte. euphorisch wagte ich mich nach dem hüpfen auf die waage. ohje. wie in schlimmsten zeiten. es ist doch ganz erstaunlich, wie man sich belügt. oder besser: wie ich mich manchmal belüge. vielleicht ist das wie mit dem rauchen. nicht, dass ich davon oder von drogen ahnung hätte, aber ich stelle es mir so vor, dass man auch ganz lange denkt, dass einem das zeugs nichts anhaben kann. so ähnlich ist es mit dem essen. im winter sind die klamotten eben bequemer und man merkt irgendwie nichts. was micht aber wirklich wundert ist, wieso freundinnen mich nie darauf ansprachen.

eben habe ich mir mit meinen stärken geschliffene brillengläser für meine schickimickisonnenbrille bestellt. sie sind zum fastenbrechen fertig. eine schöne belohnung. ob der anreiz funktioniert, wenn ich sie schon heute bestellt habe?

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen