Sonntag, März 20, 2005

tag 2

schon zwei tage ohne essen. es fühlt sich an wie drei. liegt daran, dass ich irgendwie obst nicht wirklich als nahrung ernst nehmen kann. an dem entlastungstag habe ich ziemlich gehungert. jetzt gehts. auffällig ist, dass ich mir wirklich jeden tag versuche, etwas schönes zu gönnen. gestern ein tote-meer-salzbad-mit-klavierkonzert-von-chopin, heute ein stundenlanger spaziergang an der elbe in strahlendem sonnenschein.

gestern, als ich stunde um stunde in dem computerladen verbrachte, bin ich allerdings fast umgekippt. toll, der neue computer funktioniert, verträgt sich aber nicht mit der fritzcard. ohne internet werde ich wahnsinnig. um dieses posting zu schreiben, sitze ich in einem skurrilen türkischen internetcafé. ich traue mich gar nicht, auf die monitore neben mir zu schauen. aber ein gutes hat es. schon lange habe ich nicht mehr so schön geflirtet. und nächste woche darf ich ja wieder zu dem charmenten computerhelden, der hoffentlich eine lösung für mein problem gefunden hat.

aber wenn fasten verzicht ist, dann ist mein internet-entzug vielleicht gar nicht so schlecht. mein "rückfall", hier im internetcafé zu sitzen fühlt sich fast an, wie heimlich saufen. ich komme mir vor wie jemand, der sich von der kur heimlich in eine kneipe schleicht. dabei habe ich nur zwei interessante mails in der ganzen werbung gefunden. aber ich vermisse meine blogrole... man muß ja schließlich nicht auf alles verzichten!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen