Sonntag, März 27, 2005

spassbremse

eine freundin bezeichnete mich früher immer als spassbremse, wenn ich im nachtleben keinen alkohol trank. es ist wirklich verrückt, natürlich brauche ich keinen alkohol. es gibt viele nette abende, wo die wirkung des alkohols absolut unnötig ist. ich habe oft lust auf ein bier. seitdem ich bionade für mich entdeckt habe, immer seltener. oft ist es nur das bedürfnis nach der flasche. orale befriedigung eben. aber es gibt ausgeh-situationen, da geht es nur mit alkohol. gestern abend war wieder so eine. ich war mit einer bekannten auf dem kiez in einer kneipe, in der nur schlagermucke lief. eigentlich mag ich das. die leute waren auch größtenteils völlig akzeptabel. aber ohne alkohol wahrte ich distanz. ich konnte nicht mitfeiern, sondern klammerte mich förmlich an meinem mineralwasser fest. außerdem konnte ich das beobachten nicht lassen. es war, als sähe ich einen dokumentarfilm, statt richtig dabei zu sein. nach einiger zeit konnte ich die verhungerten blicke der leute nicht mehr ertragen und mußte gehen. und doch fand ich es schade.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen