Mittwoch, Januar 26, 2005

erkenntnis

eben hatte ich einen hübschen aha-effekt. auf die frage, warum ich schwierigkeiten mit dem fortsetzungsbuch hätte, antwortete ich mit langen tiraden: zu wenig zeit und muße, seitdem ich 3 tage die woche jobbe, jaja...und vor allen dingen das permanente gefühl, noch nicht alles "fertig erlebt" zu haben, um glaubwürdig den schluss zu schreiben.

aber aha: was mache ich mir eigentlich für einen kopf. ich will doch gar keinen blöden erfolgsratgeber schreiben, also muß ich doch auch nicht supertollerfolgreich sein, um das buch fertig zu schreiben. beim ersten buch war es doch aus so, das gesellschaftlich anerkannte ziel hatte ich schließlich auch nicht erreicht und fand das sogar gut so. schließlich gibt es in unserer postmodernen gesellschaft nicht nur ein ende, nich nur eine lösung. glaubte ich das, würde ich ein doofes plattes buch schreiben. und genau aus dem dilemma, dass ich dieses "nicht-ende" gut fand und gleichzeitig immer noch sehnsüchtig dem normalen ziel hinterherhechelte, bezog ich spannung und glaubwürdigkeit.

manchmal stehe ich wirklich auf dem schlauch. ich kann die fortsetzung in der tat mehr oder weniger analog schreiben. ich brauche gar keine größeren überlegungen zur gliederung machen (fragmente gibt es ohnehin schon mehr als genug), denn die "geschichte" ist ziemlich genau die gleiche, auch wenn es sich um ein anderes thema handelt! meine güte, frau m. wieso mache ich es mir eigentlich häufig so schwer!

das würde heißen: der rohdiamant ist so gut wie fertig. unglaublich.

was ich jetzt bräuchte wären zwei tage am stück, die ich mich ausschließlich dafür reserviere. oder noch lieber ein counterpart, die zeit und lust hätte, das material mit mir zu sichten und zu sortieren. hach! bitte liebes universum ...

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen