Dienstag, Oktober 12, 2004

alles doof

ich werde jetzt eine erbsensuppe kochen. zwar habe ich keinen hunger aber selbst schälerbsen kochen fast zwei stunden und aufgewärmt schmeckt die suppe ja noch besser. vielleicht wärmt sie mein herz.

mir geht es nicht gut. die tränen stehen bis oben. weil ich verschnupft bin merkt man es nicht. vielleicht sind die nicht geweinten tränen der schleim.

"auf los stehen" ist nur theoretisch toll. ich sah immer nur das "los gehen", was neues machen. langsam werde ich ungeduldig, weil ich nicht weiß, in welche richtung. heute der einwand, ich müsste erst loslassen, bevor es losgeht. ja scheiße, wie denn, wenn ich noch nicht mal richtig heulen kann. es ist so wahnsinnig schwer, sich von einem 14 jahre altem traum zu verabschieden. ein traum, der mir identität verschaffte und mich vieles erleiden liess, weil ich immer wußte, dass er es wert war. jetzt muß ich mir, nach 2 jahren "traumerreichung" wohl eingestehen, dass ich gescheitert bin.



scheitern ist so ein deutsches wort. trotzdem, es hat einfach nicht geklappt, sie haben mich nicht reingelassen. ich komme mir vor wie ein alien.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen