Freitag, September 10, 2004

der tag am meer

oder qualen mit quallen.



wann und wie entsteht eigentlich ekel? kinder spielen zum teil ganz unbefangen mit diesen an sich ganz possierlichen tierchen. meine freundin m. erschreckten sie ganz fürchterlich. ich kann mich noch gut an ein konzert von georgette dee erinnern, als sie vom quallenweitwurf erzählte.

später in einem kiosk kaufte ich eine postkarte. es gab dort auch diese wunderbaren haribosachen einzeln zu kaufen. nach wie vor liebe ich es "eins von diesen und drei von denen da....". ich fragte die verkäuferin nach haribo-quallen. sie versprach mir beim nächsten einkauf darauf zu achten, zuckte aber die achseln in ms. richtung.

aber es war schön an der ostsee. wir waren sogar schwimmen. soviel, wie uns die quallen ließen. ich war schon lange nicht mehr in travemünde und vermisste stundenlang die großen schiffe, die einem quasi fast über die füße fahren. nachmittags kamen sie aber und ich war glücklich.



vor vielen jahren, machte ich mal eine kleine radtour alleine durch dänemark. von travemünde aus fuhr ich mit der fähre. ich wurde mit meinem rad zwischen die LKWs gefunden und panikte später, weil ich es nicht mehr fand. dänemark besänftige mich aber dann. es gab beeren am straßenrand zu kaufen, in dem man das geld in zigarrenkisten legte. das war schön. außerdem war ich damals in einen lübecker verliebt. das war auch schön. es war 1985 und ich war süße siebzehn.

Keine Kommentare:

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen