Sonntag, September 19, 2004

be-enden

eben war sah ich im kino einen dokumentarfilm über elisabeth kübler-ross. am meisten berührte mich die szene, als sie einer gelähmten, sterbenden frau, die nicht mehr sprechen konnte, die augen dafür öffnete, dass auch ihr jetztiger zustand einen sinn hat: dass alle beteiligten, ihre kinder und sie, etwas lernen könne, in dem sie ihnen die chance gibt auch sie einmal zu bemuttern.

in workshops, in denen es um die angst vor dem tod ging, brachte sie den teilnehmenden die freude am leben bei. in dem sie ihnen zeigte, dass es sinn macht "offene enden" zu schließen, nahm sie ihnen die last von den schultern. denn wenn man dies erst in den letzten stunden kapiert, ist vieles nicht mehr zu erledigen. kein ganz neuer gedanke für mich - therapie ist nicht viel anders. eine freundin sagte in einem konfliktgespräch ähnliches vergangene woche zu mir. trotzdem muß ich manche dinge oft, sehr oft, lesen und hören, bis ich sie an mich wirklich heranlasse. für mich, immer noch sehr konfliktscheue frau, eine wichtige erkenntnis.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen