Samstag, Juni 12, 2004

NEIN, keine dummchen!

es empört mich so, dass ich nicht mehr schlafen kann und an einem freien tag um 5.38 uhr den computer anmachen muß. ich will keine frauen zu dummchen machen! und ich bin wirklich entsetzt darüber, dass journalisten diese blöde behauptung aus dem spiegel-online artikel 1.immer wieder aufgreifen und 2. mir kaum gelegenheit lassen, diese these zu wiederlegen.

im fernsehen ist es meist so, dass ich im genau das im interview nicht gefragt werde bzw. die fragen mich in eine richtung lenken, die mir keine wahl lassen aus dieser richtung wieder rauszugehen. oder noch subtiler: sie sagen das in der anmoderation - dann habe ich sowieso keine chance. begründung -ich kann sie nicht mehr hören - das fernsehen braucht bilder, deswegen greife sie sich alle genau diesen teil aus dem buch heraus.

ok, ich habe gesagt, dass das 6. prinzip "lass andere für dich arbeiten" leichter funktioniert, wenn man das köpfchen schief legt und hilflos tut. dazu stehe ich auch, denn es geht mir ja darum, dass frauen ihre ach so starke seite auch mal links liegen lassen und sich helfen lassen. aber ich schreibe auch, dass es nur funktioniert, wenn sie es ehrlich meinen. und damit meine ich nicht, dass sie sich ehrlich dumm stellen sollen, sondern dass sie sich wirklich darüber freuen sollen, dass ihnen jemand hilft. ich will weder frauen zu dummchen machen noch gegen die emanzipation anarbeiten. es ist mir unverständlich, dass journalisten, die sich immer ach so freundlich und witzig geben, nicht in der lage sind, das charmante kleine augenzwinkern dabei zu erkennen. ich bin so wütend, dass das in den allermeisten beiträgen so dargestellt wird.

daraus resultiert dann ein problem, mit dem ich mich rumschlagen muß, dass meine energie frisst und nach wie vor meinem herz weh tut: kritik bis hin zu beleidigungen, dass ich frauen verdummen will, ihnen schlechtes will, männer wie frauen ausnutzen will etc. etc. natürlich haben diese menschen, die glauben ihre zeit sinnvoll damit zu verbringen, mich zu beleidigen, das buch nicht gelesen und berufen sich ausschließlich auf die besprechungen in den medien. ich bin es sooo leid!

ich kann ja verstehen, dass journalisten nicht immer die zeit haben, sich ordentlich auf interviews vorzubereiten und ganze bücher lesen. aber ich finde es ziemlich peinlich, wie sie voneinander abschreiben. angeblich sollen sich ja frau maischberger, herr kerner und konsorten sehr gut auf interviews vorbereiten. ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mal auf diese art die chance zu bekommen, meine thesen in der öffentlichkeit vorzustellen!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen