Samstag, April 24, 2004

privat

es ist schön, dass uschi-und-uschi.de nicht mehr auf meinen blog verlinkt ist. es wurde mir langsam etwas unheimlich. ein öffentliches tagebuch zu führen ist ja ein sache, es aber so bedingungslos der "ganzen welt" zur verfügung zu stellen eine andere. ich überlege, ob ich nicht den gesamten blog umziehe und meinen namen aus der adresse rausnehme.

ich glaube, es ist der richtige zeitpunkt für diese gedanken, denn da es langsam losgeht mit dem presserummel, muß ich klare grenzen ziehen, wie weit ich damit gehen will, mein privatleben und mich als person zu zeigen. ich kann verstehen, dass journalisten material brauchen und ich bin ja auch gerne bereit zu helfen. aber ich habe auch das gefühl, dass ich ein wenig vorsichtig sein sollte, wildfremden menschen zuviel "material" in die hände zu geben, ohne kontrollieren zu können, was sie damit machen.

es widerspricht meinem weltbild mißtrauisch zu sein. es würde mir besser gefallen, wenn die welt ein freundliches dorf wäre und man sich gegenseitig hilft, ohne sich in die pfanne zu hauen. es geht doch um win-win: ich brauche die journalisten, um mein projekt public zu machen und liefere ihnen dafür eine gute story und freigiebig material. was ich allerdings letzte woche erlebte, war wahrscheinlich nur der anfang und genau das richtige, um jetzt zu lernen und jetzt grenzen zu setzen - obwohl es mir eigentlich nicht gefällt, nicht entspricht und möglicherweise meine vorsichtigen gedanken, schlechte dinge sogar anziehen. ich weiß es nicht.

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen