Dienstag, März 16, 2004

kaputt

ich bin erschöpft. das ist ein wort, dass ich selten benutze. aber so fühlt es sich an. ich bin total ausgelaugt und kaputt. merkwürdig eigentlich. letzte woche war ich krank und habe viel geschlafen und am wochenende habe ich viel gefeiert. das ist doch eigentlich wie urlaub. aber vielleicht steckt man genau das mit mitte dreißig nicht mehr so weg. ich bin erschöpft, kann kaum die augen offen halten aber nachts kann ich nicht schlafen. entweder liege ich zwei bis drei stunden im bett und wälze mich von links nach rechts und kann trotz baldrianpillen und beruhigender duftlampe nicht schlafen oder ich sitze eben bis um zwei am schreibtisch oder vor der glotze. morgens wache ich aber immer zum gleichen zeitpunkt völlig unter strom auf. ich habe extra einen zettel neben dem bett liegen, auf den ich, wenn ich nachts aufwache, wichtige dinge schreibe und den zettel lege ich jetzt schon extra immer auf die kommode, statt ihn neben dem kopfkissen liegen zu lassen, aber morgens wache ich trotzdem mit hektischen gedanken, ideen, vorsätzen etc. auf. mein terminkalender ist so voll, dass ich kaum einen sporttermin reinbekomme. bin ich mal einen abend zu hause und habe nichts mehr absolut dringendes zu tun, hänge völlig fertig vor dem fernseher. eigentlich wollte ich nicht so werden wie meine eltern.

gleichzeitig wieder diese verflixten geldängste. nun, seit zwei wochen weiß ich wenigstens, dass es keine sorgen sind. es sind handfeste probleme. ich muß, verdammt noch mal, diesen webauftritt in den nächsten vier wochen realisieren und ich habe nicht das geld dazu. mist, ich muß dieses problem lösen. also jetzt aufhören zu bloggen und versuchen, eine lösung zu finden... liebe blogleser, will nicht jemand 10.000 € einer aufstrebenden unternehmerin leihen?

ich werde immer wieder gefragt, wie es dazu kommen konnte, dass sich mein leben innerhalb eines jahres dermaßen ändern konnte. "ganz schön glück gehabt" ist ein häufiger kommentar. nein, ich bin glücklich, dass es so ist, aber es ist verdammt viel arbeit.

noch 46 tage!

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen