Mittwoch, März 24, 2004

happy end

montag abend habe ich bei "das buch" im ndr einen beitrag über working mum gesehen. das buch hatte ich bisher zwar zur kenntnis genommen aber noch nicht gelesen - der spagat zwischen job und familie stellt sich mir ja nicht. das interview mit der autorin hat mich aber berührt und geistert mir jetzt, zwei tage später, immer noch im kopf herum. man stellte ihr die frage, wieso es kein happy end geben würde, d.h. wieso ihre heldin letzendlich ihren job kündigt, um sich der familie zuwidmen. sie antwortete, dass sie lange über den schluss nachgedacht hätte und hin- und hergerissen gewesen wäre. ihre heldin schmeißt den karrierejob, weil die organisationen heutzutage immer noch menschenverachtend arbeiten, d.h. noch nicht weit genug sind. deswegen entscheidet sich die helden für sich, für das, was ihr und ihrer familie gut tut. eine viel ehrlichere antwort, als ein plattes happy end!

ich bin empört, dass kultursendungen immer zu so später uhrzeit laufen. sonntags warte ich geduldig bis 23 uhr, bis das erste sich bequemt. die büchersendung im ndr sah ich montags um 22.30 uhr, die wiederholung läuft heute nacht um 1.30 uhr. lebe ich in einem volk der schmallspurinteressierten oder glauben das die fernsehmacher nur?

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen