Montag, März 01, 2004

ent-sorgen

seit samstag freue ich mich über einen neuen nugget und erzähle allen davon. gelesen habe ich die idee im VNR-newsletter vom wochenende. by the way, der einzige newsletter, den ich IMMER überfliege.

dort ging es um sorgen. sorgen haben zwei merkmale: sie beziehen sich auf etwas zukünftiges (von dem man gar nicht mal weiß, ob es überhaupt eintritt) und man kann nichts dagegen tun.

könnte man etwas dagegen tun, dann wäre es nämlich keine sorge, sondern ein problem. ein problem ist eigentlich etwas ganz wunderbares, denn da man etwas tun könnte hat man die wahl: entweder man tut etwas oder man lässt es (und hört dann aber auch auf zu jammern).

beschäftigt einen etwas, dass kein problem ist, sondern die merkmale einer sorge aufweist, dann schreibt man sich am besten für den nächsten oder übernächsten tag einen termin in den kalender: 15 minuten, um sich um seine sorgen zu kümmern. zwischendurch kann man endlich wieder etwas sinnvolles tun, denn für die sorgen ist ja gesorgt.

hat man dann seinen sorgentermin, könnte es sein, dass die sorge bis dahin sich einfach in luftaufgelöst hat. wenn ja "prima". wenn nein, dann denkt man 15 minuten darüber nach, was man tun würde, wenn die sorgenprobleme schon eingetreten wären. nach exakt 15 minuten beendet man seine liste und legt diese zu den akten. fertig. das unbewußte kümmert sich um den rest.

hübsch, oder?

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wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen