Donnerstag, Juli 07, 2016

Nicht mehr schäbig - endlich hübsch

Vielleicht ist das sogar eines der Motive in meinem Leben. Jedenfalls ein Motiv, das mich die letzten Jahre stark in Hinblick auf Kleidung beschäftigt. Eben hatte ich noch einen anderen Aha-Effekt aus einem ganz anderen Feld, aber wenn ich es mir recht überlege, dann gehört das zusammen.

Endlich habe ich mich dazu entschlossen, ein Grafikprogramm zu lernen. Ich brauche Grafiken für die neuen Produkte und ich habe nicht das Geld, diese machen zu lassen. Angeblich kostet so eine Grafik mehr als 150 € und bei 10 Grafiken pro Dokument summiert sich das hübsch. Der Liebste hat mir in den letzten Wochen geholfen, er kann das. Aber das ist nicht leicht, neben ihm zu sitzen, zur Verfügung zu stehen und ihn dauernd anzuhimmeln, damit er bereit ist, zu arbeiten.

Ab gesehen davon, dass ich zu faul war, mich in die neue Materie einzuarbeiten, hatte ich auch schlichtweg Schiss. Tief in mir war der Glaubenssatz verwurzelt, dass ich künstlerisch/gestalterisch unbegabt bin. Im Kunstunterricht in der Schule war ich wahrhaftig keine Leuchte. Das war ein Feld, das ich Zeit meines Lebens den anderen überliess. Mittlerweile weiß ich zwar, dass ich gar nicht so unbegabt bin zu Zeichnen, übe mich darin und zeige sogar Skizzen drüben im Blog. Es macht mir sogar Spaß, mit Filzstiften zu zeichnen. Genau wie beim Sachbuchschreiben im Gegensatz zur Belletristik geht es mir aber immer um die Aussage, die ich transportieren will; "schön" masste ich mir erst gar nicht an. Zum anderen habe ich in den letzten Jahren auch beobachtet, dass die Welt um mich herum immer mehr "hochglanz" wird. Blogs sehen auf einmal aus, wie Magazin, Flyer sehen nicht mehr aus, wie aus Zeitschriften zusammengeklebt und selbst bei Instagram hat mir gestern eine nen Trick verraten, wie ich dort animierte Collagen einbaue - es gibt dafür ein einfach zu bedienendes, kostenloses Programm. Diese Perfektion an allen Orten ist mir schon ein bisschen unheimlich. Eine ganze Weile habe ich dieses Hochrüsten nicht mitgemacht, aber ich befürchte, irgendwann bin ich draußen aus dem Spiel, wenn es bei mir alles altmodisch und schäbig aussieht.

Maulend bestellte ich mir ein Buch über das Grafikprogramm und nach fast drei Wochen davor Drücken, lud ich mir das Programm herunter und siehe da. Es ist gar nicht so uninteressant wie befürchtete zu lesen und auch wenn ich gestern Abend schwer stöhnte. Nach zwei Stunden hatte ich eine akzeptable Grafik erstellt. Ach!

Und heute, heute schwelge ich in den Möglichkeiten: endlich habe ich eine Lösung, wie ich meine Teilnehmerinnen-Unterlagen für die Workshops adäquat gestalten kann. Ich vermute, das ist noch nicht mal aufwendig! Aber besser noch, seit längerem hege ich die Idee, kleine E-Books heraus zu geben, in denen ich gebündeltes Wissen verkaufe ohne, dass ich a) ein Riesenprojekt wie ein ganzes Buch zusammen bekommen muß und b) ohne dass ich einen Großteil der Einnahmen an einen Verlag abgeben muss. Eigentlich bin ich doch gerade dabei, einen Verlag zu gründen, warum sollte es da nicht auch Schnittmuster geben. Lektorinnen kenne ich und wenn diese kleinen Büchlein auch schöne Grafiken bekommen können und schön werden, dann wäre das doch durchaus ein gutes Geschäftsmodell, bei dem sehr viel mehr als bisher in der Tasche bleiben kann.

Aber was mich wirklich berührt und zu der Überschrift brachte: ich kann Dinge hübsch machen. Genauso, wie ich mir meine Kleidung selbst mache und dadurch an Selbstbewusstsein gewann, kann ich auch Dinge, die ich aus der Hand gebe hübsch machen, wenn ich lerne, mit dem Grafikprogramm umzugehen. Ich kann mich nicht immer darauf zurück ziehen, dass die Inhalte zählen und im Geheimen schämen, dass das, was ich den Leuten von mir mitgebe, sei es Unterlagen oder aber ein handgeschriebenes Flipchart, schäbig aussehen. Seit Jahren denke ich darüber nach, wie ich höhere Preise verlangen kann und immer saß mir ein kleines Teufelchen auf der Schulter das sagte "die Leute geben dir das nicht, du bist schäbig!" Dieser Glaubenssatz ist so tief in mir verwurzelt und war sicherlich dafür verantwortlich, dass viele Dinge nicht klappten, weil ich widersprüchliche Botschaften aussendete. Es wurde Zeit, den Glaubenssatz über Bord zu werfen. Aus eigener Kraft kann ich etwas ändern. Ist das nicht großartig?!  Ich bin kompetent, schön, gut angezogen und in Zukunft habe ich tolle Unterlagen und ein Großteil des Geldes wandert in meine Tasche. Jawohl!

Mittwoch, Juni 29, 2016

Das Übliche

Ich kämpfe mit Dämonen, die mir zuflüstern, dass ich mich übernommen habe, dass das Projekt zu groß für mich ist. Ich kenne diese Dämonen, die mir zuflüstern, morgens einfach liegen zu bleiben und tagsüber immer wieder die Tränen aufsteigenlassen und mir immer wieder sagen "du bist einsam und du schaffst das nicht".

Und gleichzeitig weiß ich, dass das alles ganz normal ist, die üblichen Projektendeschwierigkeiten eben. Ist doch klar, dass bei einem Projekt, das sich über Monate hinzieht, an dem mehrere Personen beteiligt sind, von dem die Chefin wenig Ahnung hat und jeden Schritt lernen muss, nicht alles glatt geht und Lehrgeld bezahlt werden muss. So weit die Theorie, die ist mir klar.

Mein Leben, das ich mir organisiert habe, hilft mir, den Dämonen nicht nachzugeben. Das Kind muss zur Schule, es ist unmöglich, liegen zu bleiben. Das Büro kostet Geld und schafft eine Verpflichtung, dort auch hinzugehen. Wenn Menschen um mich herum arbeiten, dann mache ich das eben auch. Der Mann ist eine Hilfe, aber er ist sehr theoretisch unterwegs. Er hilft mir bei konkreten Fragen, aber gleichzeitig lässt er keine Tränen gelten, sondern schimpft mit mir, wenn ich Schwäche und Verzweiflung zeige. Und er sagt, dass es mit Projekten wäre wie mit Schwangerschaften. Man wartet auf die Geburt und denkt, dann ist der Meilenstein erreicht und anschließend wird es erst richtig anstrengend mit Sachen, die man vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Na super!

Es fällt mir schwer, am Ball zu bleiben und stumpf einfach die To do-Liste abzuarbeiten. Aber es muss ja.

Montag, Juni 27, 2016

Glück zu kaufen?

Gestern tanzte ich seit langem mal wieder eine Trainingsstunde. Ich genoss es, unter Frauen zu sein, ich freute mich so unterschiedliche Frauen zu sehen und zu beobachten, wie sie das Tanzen genossen. Und ich freute mich, meine Freundin zu sehen, wie sie ihr 10-jähriges Trainerinnenjubiläum genoss. Das hat sie sich verdient.

Was mich noch weiter beschäftigt ist eine komische Frage. Ich bin gar nicht sicher, ob sie überhaupt berechtigt ist, aber irgendwie ist eine Irritation bei mir vorhanden, deswegen schreibe ich sie auf.

Ich beobachtete, wie die Teilnehmerinnen Kraft, gute Laune, Inspiration und positive Energie aus dem Training mitnahmen. Ich hatte das Gefühl, dass die Trainerin ihnen das gab. Ich glaube, meine Irritation kommt daher, dass ich mich frage, ob frau "positive Energie bzw. gute Gefühle kaufen kann". Wahrscheinlich ist das eine total bescheuerte Frage, weil unzählige Wirtschaftzweige genau das als Produkt im Angebot habe. Wenn ich beim Friseur die Kopfmassage genieße, wenn ich ein Kleidungsstück kaufe, das aus mir gefühlt einen neuen Menschen macht, wenn ich einen guten Film konsumiere - eigentlich kaufe ich mir immer gute Gefühle. Ich frage mich, was der Unterschied ist und wo meine Irritation herkommt.

Vielleicht ist es Folgendes. Meine Freundin wirkte auf mich wie ein Guru und die Teilnehmerinnen wie Jüngerinnen. Sie machte etwas vor und die anderen folgten willig. Es herrschte ein Arrangement, in dem es quasi eine Pflicht war, glücklich zu sein oder glücklich zu werden. Ich fühlte diese Glücksgefühle auch und trotzdem hatte ich auch manchmal das Gefühl, Teil einer Gehirnwäsche zu sein. Hauptsache glücklich, könnte man nun sagen. Aber immer noch habe dich dieses Gefühl der Irritation.

Ich kenne diese Guru-Rolle. Auch zu  mir kommen Menschen, die mir folgen wollen und ich weiß, was ich sagen muß und wie ich sie anpacken muss, damit diese Rollen-Hierarchie entsteht und die Menschen glücklich werden. Das ist mir manchmal auch unheimlich. Das meine Freundin das auch kann, das wusste ich, denn ich habe ihr Erwachsenwerden mitbegleitet, gesehen, wie sie weiser und weiser wurde und ich weiß, dass sie begeistern kann. Und trotzdem ist es mir unheimlich.

Die Teilnehmerinnen demonstrierten ein Gefühl der Verbundenheit mit der Trainerin und die Trainerin hat mit ihrer Ansprache auch ganz bewusst, ein Gefühl der Verbindung dargestellt. Wahrscheinlich ist das amerikanisch, die Gruppe mit "Du" anzusprechen. Der Grundschulllehrer meines Kindes macht das auch, aber mir ist das auch ein bisschen unheimlich. Als ich die unterschiedlichen Frauen der Gruppe betrachtete, die gekommen waren, um das Jubiläum zu feiern, fragte ich mich, was Freundinnen und was Kundinnen sind. Der Unterschied war nicht zu fassen. Alle wurden nahezu gleich behandelt.

Ich fragte mich, wie es der Trainerin geht, wenn sie einen schlechten Tag hat und trotzdem positive Stimmung verkaufen muss. Vermutlich macht sie das genauso professionell wie ich, wenn ich einen Workshop gebe. Aber trotzdem bleibt das Gefühl der Irritation.

Vielleicht kommt die Irritation auch von meinen eigenen Skrupeln, Menschen Geld für ein Heilsversprechen abzunehmen, das ich im Grunde nicht halten kann. Natürlich geht es den Menschen anschließend besser, aber ich bin stets der Meinung, dass sie ihre Probleme selbst lösen müssen. Sie können nicht durch den Kontakt zu mir so werden wie ich und sie können auch nicht durch eine Dienstleistung von mir, automatisch das, was sie sich erträumen. Ein bisschen Anstrengung gehört dazu.

Alle Teilnehmerinnen haben geschwitzt und sicher hat sie das Tanzen glücklich gemacht. Aber was suchen sie sonst noch in so einer Stunde und bekommen sie das? Oder sind das die ewig Suchenden, die sowieso Guru-Hopping betreiben und genügend Geld haben, sich das zu leisten. Möchte ich solche Menschen als Zielgruppe? Wie kann ich gewährleisten, mein Versprechen zu halten? Wie gehe ich damit um, wenn Menschen zu viel von mir erwarten, was ich gar nicht verkaufen kann? Wie gehe ich damit um, wenn Abhängigkeiten entstehen oder Enttäuschung auf mich zu kommt? Kann ich damit umgehen, dass Menschen mit Bedarf zwar Kundinnen aber im Grunde auch Bedürftige sind? Will ich Teil der Glücks-Industrie sein?

Mittwoch, Mai 25, 2016

Delegation

"Wie wäre es, wenn wir uns eine Studentin teilen?" fragte mich vor ein paar Tagen eine Kollegin aus der Bürogemeinschaft. Zunächst fand ich den Gedanken absurd, habe ich doch gerade erst meine Fixkosten mit dem Büro erhöht, aber bei genauerem darüber Nachdenken, fand ich das gar nicht mehr so doof.

Mein erster Gedanke: es gibt Arbeiten, die mir lästig sind und für die ich eigentlich zu teuer bin. 

Gerade gestern fiel mir auf, dass ich viel Zeit mit Reisplanung verbringe. Eine klassische Sekretariatsaufgabe. Und was ich besonders ungerne mache, ist eine Reisekostenabrechnung. Aber es gäbe bestimmt auch noch andere Aufgaben, die ich delegieren könnte. Wäre es z.B. nicht toll, wenn jemand mit einem Bildbearbeitungs- oder Zeichenprogramm umgehen könnte?

Doch dann zuckte ich zurück. Hätte ich genügend Aufgaben, um jemand regelmäßig eine vereinbarte Zeit zu beschäftigen? Das würde bedeuten, dass ich an viele Sachen viel geplanter rangehen müsste. Ich müsste dann z.B. immer für Dienstags alle Fotos, die ich im Laufe der Woche posten will fertig haben, damit diese bearbeitet werden könnten. Das würde zwar die Qualität der Fotos erhöhen, aber Authentizität verringern, denn ich finde schon, dass bloggen und Social Media von Spontanität leben.

Mein zweiter Gedanke: ich delegiere doch schon, aber zu einem höheren Preis!

In den letzten Monaten habe ich für das große Projekt ziemlich viele Dienstleisterinnenrechnungen bezahlt. Diese Dienstleisterinnen haben einen Stundensatz zwischen 30 und 65 Euro. Die Studentin meiner Kollegin bekommt 9 Euro die Stunde. Das ist eine krasse Differenz.

Letztlich stellen sich folgende Fragen:

  • welche Aufgaben könnte ich delegieren?
  • welche Aufgaben nerven mich so sehr, dass sie mich in meiner Arbeitsmotivation bremsen?
  • wenn ich bestimmte Aufgaben delegiere, dann kann ich andere Aufgaben selbst mache, die ich sonst an Dienstleisterinnen vergeben würde

An der ersten Frage werde ich arbeiten. Die dritte Frage ist sehr hypothetisch, aber es steckt trotzdem etwas Potential drin. Bestimmte Dinge kann ich nicht, die muss ich outsourcen. Aber ich habe auch Texten ausgesourced und das könnte ich theoretisch selbst machen. Ich könnte mehr selbst texten und nur für das Lektorat bezahlen. Entscheidend finde ich die zweite Frage: alles, was mich bremst, muß delegiert werden, denn die Zeit ist zu kostbar, um mich damit zu lähmen, dass ich mich vor Dingen drücke.

Die Frage ist: ob ich mir das im Moment leisten kann?

Oder umgekehrt. Kann ich es mir leisten, es nicht zu tun?

Vielleicht muss ich mir mal überlegen, was eine eierlegende Wollmilchsaustudentin können sollte. Vielleicht fliegt mir dann so eine zu? Ich kann mir gut vorstellen, dass ich ihr auch etwas bieten könnte. Dass es nicht nur doofe Tätigkeiten wären, sondern auch etwas zu lernen gäbe. Die Liste sollte ich vielleicht auch machen.

Also konkret, welche Aufgaben würde ich gerne delegieren:


  • Reisplanung
  • Reisekostenabrechnung
  • Buchhaltung (Belege buchen, Rechnungen schreiben)
  • Bilder bearbeiten
  • technische Zeichnungen
  • Recherche (vielleicht)
  • Korrektur lesen (Rechtschreibung..)
  • Webdesign, leichte Programmierungsaufgaben

Hui, das ist schon eine Menge und mir fällt bestimmt noch mehr ein. Die Aufgaben einer Freiberuflerin sind schon sehr vielfältig.

Freitag, April 29, 2016

Sichtbar werden.

Es fängt an zu laufen. Ich traue mich das noch gar nicht so richtig zu formulieren, aber ich irgendwie habe ich das Gefühl, dass es doch noch alles gut werden könnte.

Woran ich das fest mache? Nun, nicht am Kontostand. Aber ich beginne sichtbar zu werden.

Als ich das Büro mietete bin ich ja besonders auf die Idee des Türschildes (Logo sichtbar im Vorgarten und Treppenhaus) abgefahren und es war doch schwieriger, als gedacht, mich für ein Logo zu entscheiden und herauszufinden, wie das mit so Beschriftungen ist. Aber die Lösung ist in Sicht und ab Mitte Mai bin ich sichtbar. Mir gibt das ein professionelles Gefühl, jemand einladen zu können, Veranstaltungen in "meinen" Räumen stattfinden lassen zu können. Das gibt mir Sicherheit und es fühlt sich gut und richtig an, auch wenn ich bei den Kosten für diese "Äußerlichkeiten" zusammenzucke. Aber das gehört dazu und ich war viele Jahre viel zu sparsam in solchen Dingen.

Anfang der Woche veröffentlichte ich, dass ich nun auch Workshops anbiete. Zunächst hatte ich großen Frust, als auf der Veranstaltung mit dem rasanten Ticketverkauf nur meine Workshops wie Ladenhüter herumstanden, während der Rest binnen einer Stunde ausverkauft war. Ich arbeitete hart dran, mich nicht runterziehen zu lassen. Auch wenn ich eine große Blogleserinnenschaft habe, diese ist nicht identisch mit der Zielgruppe der Veranstaltung, die das schnelle Buchen gewöhnt ist. Meine Spezialisierung bedeutet auch, dass nur ein Teil der Veranstaltungsteilnehmerinnen sich angesprochen fühlt. Meine Fans mussten sich vielleicht erst einmal an den Gedanken gewöhnen, dass es bei mir etwas Neues zu kaufen gibt. Die neuen Produkte sind wirklich neu im Sinne von neuartig und bedürfen Erkläuterungen. Meine Produkte sind nicht ganz billig und verlangen Einsatz von den Kundinnen, das ist kein Spaßprodukt, was einfach so in den Einkaufkorb wandert. Und nicht zuletzt reicht es nicht, im TV gewesen zu sein, um alle anderen Punkte wett zu machen.

Statt mich komplett runterziehen zu lassen, überlegte ich, woran es liegen könnte und schrieb einen erläuternden Blogbeitrag. Alles ist noch nicht verkauft, aber das macht nichts. Aber siehe da, prompt kam eine Anfrage aus einer anderen Stadt bezüglich Workshops.

Überhaupt, läuft es mit den Veranstaltungen gut. 7 Lesungen sind fest gebucht, eine hatte ich schon im März gemacht, eine Option für August müsste ich nur noch zusagen. Nächste Woche halte ich einen Vortrag in Berlin und für Ende Mai bin ich für Hannover angefragt, da geht es nur noch um Details. Das ist doch schön. Ich werde sichtbar.

Letztes Jahr habe ich so mit mir gerungen, ob es sinnvoll ist "Kandidatin" zu sein, wo ich doch als Expertin wahrgenommen werden will. Ja, ich würde sagen, das Kandidatin-sein war ein Kick-off, dafür war der TV-Auftritt nützlich, auch wenn er nicht in meinem Sinne war. Veranstaltungen sind mühsam und nicht so arg ertragreich.

Bei den Vorträgen wird davon ausgegangen, dass Ruhm und Ehre das Honorar sind.  Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, nicht mehr für Ruhm und Ehre zu arbeiten! Trotzdem bin ich dazu geneigt, die beiden Vorträge im Mai auch genau dafür zu machen, denn sie machen mich sichtbar und vielleicht gilt in diesem Fall: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Aber ich bin stolz darauf, dass ich nicht alles einfach schlucke. Ich habe mehrmals nachgefragt, ob wenigsten die Fahrtkosten "als Zeichen der Wertschätzung" übernommen werden könnten. Und siehe da, das war auf einmal möglich. Auch wenn ich das Hotel bezahle und nichts für den Vortrag bekomme, die Fahrtkosten erstattet zu bekommen fühlt sich tatsächlich gut an. Und es fühlt sich gut an, dran geblieben zu sein und nachgefragt zu haben.

Zusammengefasst ist eine Menge seit Anfang des Jahres passiert. Ich beginne mich, durch meine Blogserie und die Veranstaltungen, als Expertin zu positionieren. Ich habe das Gefühl, das meine Preise für meine Produkte ok sind, bzw. das da sogar noch was nach oben geht, wenn ich noch bekannter bin. Ich bin auf dem Weg, den ich mir erträumte. Ich werde sichtbar. Es ist noch nicht das Ziel, aber es ist der richtige Weg. Die Welt merkt, dass ich ihn eingeschlagen habe.  Das ist schön.

Dienstag, April 19, 2016

Mich verkaufen

Seit Wochen ist es ein ewiges Hin- und Her mit dieser potentiellen Workshop-Veranstalterin. Ich weiß nicht wie viele Mails und der versprochene Anruf kam auch nicht, obwohl mir immer wieder versichert wurde, dass Interesse bestehen würde. Nach ausführlicher Kalkulation und dem Vorsatz, wenn es dieses Mal nix wird, ist aber Schluß mit Kommunikation, habe ich mir ein Herz gefasst und angerufen.

1. Erkenntnis:
Das hätte ich schon vorher tun sollen. Die Frau brauchte ein gutes Gefühl, mit mir zu sprechen, statt Mails zu lesen. Ich weiß nicht, ob es wirklich um Ängste ging (meine Workshops zu diesem Preis nicht verkaufen, auf den Kosten sitzen zu bleiben o.Ä.). Ich hatte den Eindruck, dass es darum ging, noch mal den echten Menschen an der anderen Seite der Leitung zu fühlen. Ich habe dieses Bedürfnis eigentlich nicht, aber ich sollte das in Erwägung ziehen, das andere das haben.

In den Mails wurde "irgendwie ein andere Workshop mit mehr Wellness und konkretem Tun" gewünscht und ich überlegte hin und her, ob ich das will und kann. Am Telefon war ich sehr klar und verteidigte meine "Schuster bleib bei deinen Leisten"-Strategie. Ich formulierte sehr klar, was ich kann und biete und grenzte mich ab von dem, was üblicherweise bekannt ist. Am Telefon war es tatsächlich einfacher, das rüberzubringen, das gebe ich zu.

2. Erkenntnis
Mir war klar, was ich will und was ich nicht will. Mir geht es weniger um einzelne Euros bei der Kalkulation als ein Niveau. Ich habe partout keine Lust, auf Volkshochschulniveau zu arbeiten oder mich mit einer Schneiderin zu vergleichen. Wenn ich klar bin, kann mein Gegenüber das auch annehmen.

Ja, vielleicht war Telefonieren genau richtig und vielleicht sollte ich mich öfters dazu aufraffen. Aber diese ganze gedankliche Vorarbeit war auch wichtig. Für mich ist nun klar, was mein Produkt ist und warum es einzigartig ist. Und das verrückte ist: es scheint, als könne tatsächlich nur ich (in Deutschland) so etwas anbieten. Diese Kombination aus Kompetenzen und Bekanntheit scheint mir keine andere zu haben. Hui! Mir ist auch klar geworden, dass dieses Produkt mehr Erklärung verlangt, weil es eben neu ist, dass ich mich aber auch ein bisschen auf meine Bekanntheit verlassen kann.

Hauptsache ich bin klar.

Das Ganze hat jetzt noch nicht den Praxistest bestanden. Es ist immer noch nicht klar, wie die Endkundinnen darauf reagieren, aber die erste Veranstalterinnenhürde ist genommen. Es ist weder absurd, was ich anbiete, noch zu teuer. Außerdem habe ich es ja schon einmal für den Herbst "verkauft", nur war da die Kalkulation eine ganz andere, weil ich dort direkt an Endkundinnen verkaufe und damit das Risiko aber auch den Gewinn der Einnahmen komplett übernehme. Aber für diese Workshops konnte ich einen Veranstalter begeistern und habe damit die erste "Einlasskontrolle" überstanden. Es bleibt spannend!

Ich freue mich, dass ich um einige Schritte weiter bin, als noch vor wenigen Wochen. Jetzt muß ich nur noch Butte bei die Fische machen und nach einem Praxislauf das Ding anbieten und dann bin ich wirklich auf einem guten Weg.

Mittwoch, April 13, 2016

Respekt

Der Liebste hat Ärger mit einem (Geschäfts-)freund. Ich konnte den noch nie leiden. Einmal nur habe ich ihn getroffen und ich weiß, dass ich mich anschließend schlecht fühlte und dass er dafür verantwortlich war. Es ist schon viele Jahre her. Ich schob noch einen Kinderwagen vor mir her und war mit dem Liebsten und seinen Kollegen zum Lunch verabredet. In dem Gespräch mit dem Geschäftsfreund, hatte ich das Gefühl, nicht bestehen zu können. Ich verstand mich als "pausierende Beraterin", studiert, berufserfahren, kompetent, aber derzeit pausierend und durchaus auch prüfend, ob das noch der richtige Beruf für mich wäre. Der Geschäftsfreund machte alles, was ich sagte nieder und gab mir das Gefühl minderwertig und inkompetent zu sein. Kein Wunder, dass ich ihn nicht leiden konnte.

Das war nun ein sehr deutliches Beispiel, aber was, wenn auch andere mehr oder weniger offen respektlos mit mir, mir als Frau, mir als Mutter umgehen um mir - vielleicht auch nur um sich selbst besser zu fühlen - signalisieren, dass ich nichts wert bin. Und was ist, wenn ich das glaube. Wenn ich das Gefühl habe, ich mag diese Menschen nicht, aber das Gesagte trotzdem wirkt. Was ist, wenn Mütter, egal ob in der Elternzeit oder danach, dauernd solche Botschaften bekommen. Wäre es ein Wunder, wenn es Selbstwertzweifel gäbe. Und was soll überhaupt dieser Konjunktiv.

Ich bin noch nicht sicher, was das alles zu bedeuten hat, aber ich habe das Gefühl, dass diese Begegnung oder dieser aktuelle Streit sichtbar macht, was ein Grund ist, das ich mir im Weg stehe. Vielleicht ist es nur ein Teil, ein Baustein, aber ich kann mich so gut an dieses Gefühl erinnern, in dem Gespräch zu strampeln um irgendwie kompetent wahrgenommen zu werden, und einfach nicht auf einen grünen Zweig kommen zu können. Anscheinend hat mich das sehr getroffen.

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Ein weiterer Aspekt, der in dem aktuellen Streit ans Tageslicht kam bzw. formuliert wurde. Der Geschäftsfreund ist verärgert, weil er angeblich nicht die Leistung bekam, die er erwartete. Er hätte sich bewusst für eine GmbH statt für einen Freelancer für seinen Auftrag entschieden, denn er hätte erwartet, dass die GmbH ausreichend Ressourcen hat, um auch schwierige Situationen ausgleichen zu können. Blabla.

Für mich macht das noch mal deutlich, warum es - trotz immer wieder auftauchender Zweifel - sinnvoll ist, mit dem eigenen Namen als Freiberuflerin zu firmieren, statt wie vor 17 Jahren den Versuch zu unternehmen, mit einem Unternehmensnamen professioneller aufzutreten. Das fühlte sich nach kurzer Zeit damals nicht richtig an und mir wurde durch den Streit von dem ich erzählt bekam, noch mal klarer, warum: ich möchte halten können, was ich verspreche und nicht vorgeben etwas zu sein, was ich nicht bin.

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Fazit: Statt auf meine Defizite zu schauen, möchte ich auf das stolz sein, was ich erreicht habe. Das heißt nicht, dass mir für manche Projekte möglicherweise Wissen, Erfahrung oder Übung fehlt. Aber deswegen muß ich mich nicht niedermachen oder frustriert sein. Ich kann einfach nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten und ich kann durchaus darauf vertrauen, dass ich die Ressourcen in mir trage, das gut zu machen.

Und ich werde vorsichtig sein, bei Begegnungen, die mir nicht gut tun. Es ist nicht ok, abgewertet zu werden. Ich sollte meinem Gefühl trauen. Und ich freue mich, dass sich der Liebste streitet, denn das bedeutet, dass er das strikte Arbeiten auf der Inhaltsebene und den damit verbundenen Tunnelblick überwunden und sich weiterentwickelt hat. Ich freue mich, dass er den mangelnden Respekt einfordert. Da kann ich auch noch was davon lernen.

Montag, April 11, 2016

Abgekoppelt von den Idealen

Am Samstag bummelte ich mit dem Kind durch die Schanze. Wie lange habe ich so etwas nicht mehr gemacht: Flohmarkt, "Knöpfchen kaufen" und Kaffee trinken. Früher war so etwas ein ganz normaler Samstag vormittag. Freizeit, Entspannen, Schaulaufen. 


Zum ersten Mal kam ich mir vor wie eine Touristin. Diese Lebensphase ist definitiv vorbei. Mich irritierten weniger die 20-Jährigen, die mich garantiert siezen. Ich schaute belustigt auf die Eltern mit den Babys, Kleinkindern und jungen Schulkindern. Die machen wirklich alles richtig - denken sie zumindest. Die Kinder trugen sehr teuere Schuhe, Kleidung, wie die Erwachsenen und der Spielzeugladen und die Buchhandlung fand mein Kind langweilig, weil es dort hauptsächlich pädagogisch wertvolles Zeug gab, dass den Eltern besser gefällt als den Kindern. 

Wie eine Außerirdische schaute ich mir diese Spezies an und war froh, nicht dazu zu gehören. Während ich vor 8 Jahren auch noch versuchte, alles richtig zu machen und die richtigen Dinge zu kaufen, finde ich das mittlerweile nur noch belustigend. Durch das Selbermachen koppelte ich mich stark ab von den Konsum-Posing-Notwendigkeiten. Das Leben im "Blümchenweg" in Suburbia, das Älterwerdens von mir und dem Kind taten sicherlich auch ihren Teil. 

Ich fand es so entspannend zu entdecken, dass ich tatsächlich diesen "urbanen Karotten" nicht mehr hinterherlaufen muss. Es ist nicht so, dass ich mich als Suburbia-Mutti sehe und darin aufgehe. Aber ich finde mein Leben, so wie es ist, schon ziemlich prima.

Freitag, April 08, 2016

Krabbenkorb

"Ich rate Dir, die üblichen Honorare zu nehmen. Es haben schon öfters mal Kolleginnen versucht, höhere Honorare zu nehmen, aber die waren dann immer ganz schnell wieder verschwunden."

Warum hatte ich eigentlich nicht nachgefragt, als die Frau mir dies sagte?

Ich glaube, ich dachte mir meinen Teil und wollte sie aber weiterreden lassen.

Ich beschäftige mich immer noch intensiv mit Honorarkalkulation im neuen Feld und es wurmt mich, dass es so ein Frauen-Volkshochschul-Feld ist. Verdorben. Es war schon immer so und es scheint wenig Bestrebungen zu geben, es zu ändern. Und wahrscheinlich bekommen diejenigen, die es versuchen zu ändern, dann auch noch von den Kolleginnen einen auf den Deckel. Krabbenkorb eben. Wenn wir schon gekocht werden, dann soll es keiner gestattet werden, vorher auszubrechen. Wenn, dann sollen alle leiden.

Doch ich weigere mich, dieses Spiel mitzumachen und der Lunchtermin mit meiner Yogalehrerinfreundin mit den hohen Preisen unterstützte mich natürlich in meinen Gedanken. Das, was ich anbiete, macht sonst Keine. Mein Produkt ist neu konzipiert und einzigartig. Ich habe zwar mit dem Thema noch keine super langjährige Erfahrung, aber mit den Methoden, dem unterrichten und dem konzipieren. Ich kann mit fester Stimme sagen, dass mein Produkt gut ist. Ich bin sicher, die Teilnehmerinnen gehen mit einem guten Gefühl und etwas handfest Gelerntem nachhause. Und ich bin kein Neuling. Mich kann man googlen und man findet mich, ich war im Fernsehen ich habe Tausende von Büchern verkauft, ich schreibe seit Jahren öffentlich zum Thema, mein Gesicht ist in diesen Kreisen bekannt. Um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen "Du bist nicht schwer zu verkaufen!".

Vielleicht ist es nicht so absurd zu glauben, dass die amerikanischen Verhältnisse mit etwas Zeitverzögerung auch zu uns kommen. Dort gibt es die "Kurse um die Ecke" und es gibt die "Stars". Die Stars sind in den Medien präsent und haben eine große Fanbase. Niemand würde auf die Idee kommen, das ein Kurs bei einem Star das gleiche kostet wie um die Ecke.

Ok, ich habe Facebook "verschlafen", da könnte ich mehr Fans haben. Aber ist das die Währung? Außerdem bin ich dran und so schlecht sieht es nicht aus. Und meine Website ist immer noch nicht fertig. Das sollte langsam mal passieren, um mein gesamtes Portefolio abzubilden und die etwas brach liegenden Bereiche zu reaktivieren. Aber in dem neuen Feld bin ich bekannt und vor allen Dingen gut auffindbar. Ich muss mich nicht verstecken und es ist ok, anders zu sein als die anderen - ich bin keine Krabbe. Ich würde gerne Krabbencocktail essen. (Damit meine ich nicht, dass ich die Kolleginnen verspeisen will, sondern eher, dass es mir zusteht, mir etwas zu gönnen.)

Ich brauche ein paar Textbausteine, die ich lesen kann, wenn ich mit jemand telefoniere, um mich zu verkaufen. Textbausteine, mit denen ganz selbstverständlich formuliert ist, warum meine Produkte und ich toll sind. Ich vermute, es ist die Geisteshaltung, die den Unterschied macht. Es kann einfach nicht sein, dass ich schwer zu verkaufen bin! Ich bin leicht zu verkaufen!

Donnerstag, April 07, 2016

Umdefiniert

Es ist gar nicht so leicht, eine Mutter zu sein. Mir fällt es immer noch schwer, meine Ansprüche an mich mit den Veränderungen des Kindes anzupassen. Das hatte ich schon mal: irgendwann musste ich lernen, dass das Kind kein Säugling mehr ist und ich nicht bei jedem Heulen springen muss. Jetzt ist gerade wieder so eine Stufe erreicht, bei der ich von außen gemeldet bekomme "verändere dich", es ist kein Kleinkind mehr.

Ich spreche von der Quality Time, dieser Verfluchten! Mein Kind geht in die Betreuung, ich arbeite - in Teilzeit. Übrig bleiben Nachmittagsstunden, die wir gemeinsam verbringen. Es ist eine bewusste Entscheidung von mir und uns, dass ich nicht Vollzeit arbeite. Ich finde schon, dass wen man sich für ein Kind entscheidet, auch Zeit mit ihm verbringen sollte. Aber mir ist nicht klar, was in dieser gemeinsamen Zeit gemacht werden soll. Ganz ehrlich: wir haben ziemlich unterschiedliche Interessen.

Bisher dachte ich, dass ich die Zeit am Nachmittag wirklich gemeinsam mit dem Kind verbringen sollte und etwas mit ihm zusammen mache. Erst eimal runterkommen, meinetwegen dabei etwas Fernsehen, dann machen wir etwas gemeinsames. Wollen wir basteln? Raus? Ehrlich gesagt, bin ich immer froh, wenn das Kind beginnt zu spielen. Wozu hat es denn das ganze Zimmer voll Spielzeug. Wenn ich etwas im Haushalt mache, fängt es an zu spielen. Nehme ich mir ein Buch, liege ich auf dem Sofa ist dem Kind langweilig. Meine Strategie seit Monaten: nach der Pause etwas Haushalt. Dann beginnt das Kind zu spielen und ich habe eine undefinierte Zeit für mich. Erstaunlicherweise wurde mir dann langweilig. Ich wusste gar nicht recht, was ich mit mir anfangen sollte. Das ist ja auch gar nicht so einfach, wenn ungewiss ist, wie lange diese Zeitspanne ist. Es rentiert nicht für 17 Minuten die Nähmaschine auszupacken.

Der Liebste und die beste Freundin meinen ich spinne.

Ich solle doch nicht glauben, ich wäre zur Unterhaltung des Kindes da. Ich wäre da, um auf es aufzupassen und ansprechbar zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Immerhin bekommt es doch Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf.

Mmmmmh.

Habe ich da wieder etwas verpasst? Habe ich übersehen, dass da ein neuer Lebensabschnitt begann? Ich hoffte immer, dass "alles anders wird, wenn das Kind endlich mal alleine nach draußen geht", aber ich änderte nichts an der Zeit drinnen.

Nach den Gesprächen mit dem Liebsten und der Freundin nun die Planänderung. Gestern raffte ich mich auf, kramte ein vom letzten Jahr unvollendetes Nähprojekt raus, suchte mühsam die Sachen zusammen und machte einfach mein Ding. Und das Kind spielte. Es war gar kein Problem. Ok, es war nur ein kurzer Nachmittag. Wir sprechen von ungefähr einer Stunde. Aber es ist ein Anfang.

Sollte Veränderung möglich und ganz leicht sein, wenn ich einfach in meinem Kopf etwas ändere?

Solche Sachen erzähle ich im Coaching. Eigentlich schwierig, wenn ich selbst nicht immer dran glaube.

Ich bin ein bisschen überrascht von der Aussicht, die in Sichtweite ist. Könnte es sein, dass ich die Nachmittage tatsächlich mir gehören? Dass ich machen kann, was ich will? Das wäre phänomenal. Ich kann das gar nicht glauben. Ob es wirklich so einfach ist, etwas umzudefinieren?

wünsche:

  • ein häuschen in den elbvororten
  • ein klavier
  • ein tanzkurs mit meinem liebsten
  • einen kochkurs (am liebsten indisch)
  • ein städteurlaub in rom oder barcelona oder kopenhagen